Keine Zeitverschwendung im K&L-Betrieb

Autor / Redakteur: Konrad Wenz / Dipl. Ing. (FH) Konrad Wenz

Die Branche steht unter Druck: Die Schadensteuerung nimmt stetig zu, die Stundenverrechnungssätze decken die Kosten kaum noch ab und die Kundenansprüche steigen. Mit effizienten Prozessen können Betriebe dieser Entwicklung trotzen.

(Bild: Wenz)

Es ist der berühmte Blick über den Tellerrand, der manchen deutschen K&L-Unternehmer nachdenklich stimmt. Der Tellerrand ist in diesem Fall die deutsch-niederländische Grenze. Auf der einen Seite dieser Grenze – der deutschen – lässt sich mit der Unfallschadeninstandsetzung noch einigermaßen gut verdienen. Auf der anderen Seite – der niederländischen – liegt die durchschnittliche Umsatzrendite der K&L-Betriebe bei gerade einmal 1,3 Prozent.

In Deutschland werden etwa 15 bis 20 Prozent aller Unfallschäden gesteuert, in den Niederlanden sind es 70 Prozent. Auf der deutschen Seite wird mit durchschnittlichen Verrechnungssätzen von rund 85 bis 90 Euro gearbeitet, auf der niederländischen mit 65 Euro. Bei gesteuerten Schäden liegt der Durchschnittssatz sogar nur bei 58 Euro.