»kfz-betrieb« Auto-Check: Mazda 3 Limousine

Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Jan Rosenow

Mazda schafft es, selbst eine kompakte Stufenhecklimousine gut aussehen zu lassen. Der kräftige Skyactiv-Motor und die umfangreiche Ausstattung runden den überzeugenden Eindruck ab.

Firmen zum Thema

Es geht doch: Der Mazda 3 ist eine schöne Kompaktlimousine.
Es geht doch: Der Mazda 3 ist eine schöne Kompaktlimousine.
(Foto: Mazda)

Kompaktlimousinen sind die Stiefkinder des modernen Automobildesigns. Oft bekommen sie den Kofferraum wie einen Rucksack an den sonst unveränderten Karosseriekörper geschnallt und sehen entsprechend plump und hecklastig aus. Nur wenige Autos dieses in Deutschland wenig beliebten Segments wirken wie aus einem Guss gestaltet – so etwa der Mazda 3. Sein Geheimnis: Der stufige Abschluss ist so kurz und coupéartig ausgeformt, dass er praktisch gar nicht auffällt. Gerade einmal zwölf Zentimeter beträgt der Längenzuwachs.

Da ist es kein Wunder, dass auch die praktischen Vorteile gering ausfallen: Der Kofferraum fasst nur 419 Liter – gerade einmal 55 mehr als der des Schräghecks. Für eine fast 4,60 lange Meter Limousine ist das arg bescheiden. Auch das Beladen fällt wegen der sehr kleinen Öffnung schwer.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 14 Bildern

Dass schönes Design oft zu funktionalen Nachteilen führt, zeigt sich auch an der Kabine: Die Dachlinie fällt sehr früh ab und erschwert das Einsteigen in den Fond. Die Fenster-Unterkante hingegen steigt stark an und erschwert die Sicht nach draußen. Andererseits sieht der Mazda gerade dadurch so hinreißend elegant aus, dass man ihn immer wieder gern anschaut – und das ist ja auch wichtig.

Ein Cockpit wie in der deutschen Premiumklasse

Der Fahrer findet im Mazda 3 eine gut passende Sitzposition vor und blickt auf ein sportlich-reduziert gestaltetes Armaturenbrett. Eindeutig haben sich die Japaner hier an den aktuellen Designphilosophien deutscher Premiumkonkurrenten orientiert, was sich beispielsweise an dem freistehenden Infotainmentbildschirm oder an der Bedienung per zentralem Drehsteller zeigt.

Das sportliche Instrumentarium betont den Drehzahlmesser und verdrängt den Tacho in ein kleines LCD-Fensterchen am unteren Rand, wo er nicht weiter auffällt. Allerdings wird die Geschwindigkeitsangabe auch in einem Head-up-Display angezeigt. Insgesamt gibt es im Mazda 3 also drei Displays zu beachten – das erfordert etwas Eingewöhnungszeit.

(ID:43256468)