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Kfz-Gewerbe NRW: Löhne steigen um 5,1 Prozent

| Autor: Christoph Baeuchle

Die Löhne in tarifgebundenen Autohäusern und Werkstätten in Nordrhein-Westfalen steigen in zwei Schritten, beginnend im Juli 2018, um insgesamt 5,1 Prozent. Auch die Ausbildungsvergütung und Leistungszulagen für Azubis erhöhen sich.

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Azubis mit sehr guten Ausbildungsleistungen erhalten in Nordrhein-Westfalen künftig eine Übernahmegarantie.
Azubis mit sehr guten Ausbildungsleistungen erhalten in Nordrhein-Westfalen künftig eine Übernahmegarantie.
(Bild: ProMotor/Volz)

Die Tarifpartner im nordrhein-westfälischen Kfz-Gewerbe waren erfolgreich: Der Kfz-Verband und die Gewerkschaft CGM einigten sich auf eine Erhöhung der Tarifentgelte aller Gruppen ab Anfang Juli 2018 um 2,5 Prozent. Eine weitere Erhöhung um 2,6 Prozent erfolgt Anfang Mai 2019. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis Ende Februar 2020.

In der diesjährigen Tarifverhandlung war die Fachkräftesicherung der Branche ein Schwerpunkt. Ziel war es, die Attraktivität des Ausbildungsberufs Kfz-Mechatroniker zu steigern. Dabei einigten sich die Tarifpartner auf ein mehrstufiges Maßnahmenpaket für Azubis: Auszubildende mit sehr guten Ausbildungsleistungen erhalten künftig eine Übernahmegarantie. Zusätzlich wird die Leistungszulage für Azubis, deren Notendurchschnitt über 1,5 liegt, ab Anfang August 2018 um 30 auf 70 Euro pro Monat angehoben.

Zudem steigt die Ausbildungsvergütung ab August: Je nach Lehrjahr erhalten die Azubis zwischen 15 Euro (1. Lehrjahr) und 30 Euro (4. Lehrjahr) mehr. „Mit diesem richtungsweisenden Zukunftspaket ist das Kfz-Gewerbe NRW im Wettbewerb mit anderen Branchen um guten Nachwuchs und bei der Fachkräftesicherung gerüstet“, kommentierte Reiner Irlenbusch, Vorsitzender der Verhandlungskommission und Vorstandsmitglied des Kfz-Verbands, den Tarifabschluss.

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