Lockdown Kfz-Gewerbe und Händler prüfen Wege zur Klage

Autor: Doris Pfaff

Ob weitere Klagen gegen die Corona-bedingten Betriebsschließungen erfolgreich sind, ist fraglich. Erste Eilanträge wurden abgewiesen. ZDK-Vize Thomas Peckruhn und die Landesverbände Schleswig-Holstein und Baden-Württemberg prüfen allerdings weiterhin Wege.

Der Autohandel sieht die Sperrung der Verkaufsräume zunehmend kritisch und will klagen. Unterstützung dabei versprechen die Kfz-Landesverbände Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein.
Der Autohandel sieht die Sperrung der Verkaufsräume zunehmend kritisch und will klagen. Unterstützung dabei versprechen die Kfz-Landesverbände Baden-Württemberg und Schleswig-Holstein.
(Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Die Klagebereitschaft der Kfz-Betriebe steigt: Sie sehen die Verhältnismäßigkeit in den derzeitigen Corona-Schutzverordnungen – angesichts der sinkenden Inzidenzwerte und der Öffnungen von Schulen, Kitas und Friseuren – nicht mehr gewahrt.Deshalb fordert allen voran der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) von Bund und Ländern eine speziell auf die Kfz-Branche zugeschnittene Strategie.

Ob Kfz-Betriebe den Rechtsweg beschreiten sollten, darüber herrscht allerdings Uneinigkeit. Es gibt Stimmen, die Autohäuser nicht an der Spitze der Klagesteller sehen wollen. Der Grund: Weil es die Autobranche nicht am härtesten trifft, wird ein Imageverlust durch Klagen befürchtet.

Über den Autor

 Doris Pfaff

Doris Pfaff

Redakteurin bei »kfz-betrieb«, Ressort Verbände & Politik