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Kfz-Innung Sachsen-West: Wechsel an der Spitze

| Autor / Redakteur: Holger Zietz / Doris Pfaff

Bei der Kfz-Innung Sachsen-West gibt es einen Wechsel in der Geschäftsführung. Nach 16 Jahren als Geschäftsführer geht Frank Herklotz nun in den Ruhestand. Seine Nachfolge tritt Uwe Schmidt an.

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Der neue und der scheidende Geschäftsführer: (v. li.) Uwe Schmidt und Frank Herklotz beim Besuch in der Werkstätte der Bildungsstätte ihrer Innung Sachsen-West.
Der neue und der scheidende Geschäftsführer: (v. li.) Uwe Schmidt und Frank Herklotz beim Besuch in der Werkstätte der Bildungsstätte ihrer Innung Sachsen-West.
(Bild: Holger Zietz)

Stab- und Generationswechsel bei der Innung Sachsen-West: Uwe Schmidt, bisher Geschäftsführer eines Autohauses, tritt ab 1. Oktober die Nachfolge des scheidenden Innungsgeschäftsführers Frank Herklotz an.

In die lange Amtszeit von Herklotz fallen unter anderem die Fusion mit der Innung Vogtland und der Ausbau des Bildungszentrums. Seit 2019 sind die Geschäftsstelle und das Bildungszentrum in Altmittweida an einem Ort vereint.

Insgesamt sechs Mitarbeiter und der Geschäftsführer kümmern sich um die rund 500 Mitgliedsbetriebe im westlichen Sachsen. Der scheidende Geschäftsführer wurde viel gelobt und sein Ausscheiden insgesamt bedauert. Vor allem sein gutes Verhältnis zu allen Mitgliedern und seine Kompetenz, Probleme zu lösen, fanden Zuspruch.

Zahl der Mitglieder soll mindestens stabil bleiben

Nach zwei Monaten der gemeinsamen Arbeit wird Uwe Schmidt die Geschäftsstelle in Chemnitz leiten. Für die Zukunft sieht Schmidt seine Hauptaufgabe darin, die Zahl der Mitgliedsbetriebe stabil zu halten und wenn möglich noch auszubauen. Viele Betriebe im Zuständigkeitsbereich der Innung suchten Nachfolger, denen unter Umständen die Vorteile der Mitgliedschaft erklärt werden müssen.

Sein Ziel sei es außerdem, eine Symbiose aus Tradition und Moderne zu finden und die Digitalisierung voranzubringen, erklärte er. Zudem ist Schmidt überzeugt davon, dass das Auto in der ländlichen Region der Innung weiterhin eine Zukunft hat. Gerade Pendler brauchten in Sachsen auch weiterhin ein Auto, um zur Arbeit zu kommen, betonte er.

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