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Kia und Dinnebier: Große Pläne in Berlin

Autor / Redakteur: Andreas Wehner / Andreas Wehner

Die Autohandelsgruppe will den Jahresabsatz von Kia in der Hauptstadt von zuletzt 500 auf 3.000 im Jahr 2013 steigern. Dinnebier plant, mittelfristig zehn exklusive Kia-Standorte in Berlin und dem Umland zu betreiben.

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Uwe Dinnebier und Kia-Deutschland-Chef Martin van Vugt wollen den Kia-Absatz in Berlin kräftig ausbauen.
Uwe Dinnebier und Kia-Deutschland-Chef Martin van Vugt wollen den Kia-Absatz in Berlin kräftig ausbauen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die Autohausgruppe Dinnebier will die Verkaufszahlen der Marke Kia in Berlin bis 2013 auf jährlich 3.000 Einheiten steigern. Im vergangenen Jahr verzeichnete Kia in der Hauptstadt etwa 500 Neuzulassungen. Dinnebier hat die Berliner Niederlassung der koreanischen Marke übernommen und führt den Betrieb künftig als Flagshipstore, der am Donnerstag eröffnet wurde. Zudem hat der Händler Kia an neun weiteren Standorten in und um Berlin ins Programm aufgenommen.

Dinnebier sieht Kia nicht als Zweitmarke. „Wir haben die Marke nicht dazugenommen, weil wir Auslastungsprobleme an Standorten haben. Ganz im Gegenteil“, stellte Inhaber Uwe Dinnebier im Gespräch mit »kfz-betrieb ONLINE« klar. Sein Ziel ist es, mittelfristig Kia auch exklusiv zu verkaufen. „Ich möchte eine eigene Mannschaft für Verkauf und Aftersales. So kann eine Marke ganz anders gelebt werden, als wenn man ein Sammelsurium von Fabrikaten hat.“

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Daher ist das Unternehmen auf der Suche nach weiteren Standorten. „Wir wollen zehn exklusive Kia-Standorte haben“, kündigte Dinnebier an. So viele brauche man, um eine Stadt wie Berlin vernünftig abdecken zu können. Damit wird die Gruppe weiter wachsen. „Berlin ist sehr groß und da ist es nicht dumm, wenn man ein paar Standorte mehr hat – gerade für den Aftersalesbereich“, so der Händler.

„Berlin ist für Kia Motors ein sehr wichtiger Markt. Wir freuen uns, mit der Unternehmensgruppe Dinnebier einen starken Partner gefunden zu haben, der diesen Markt genau kennt und hohes Ansehen in der Stadt genießt“, sagte Martin van Vugt, Geschäftsführer von Kia Motors Deutschland, bei der Eröffnung des Flagshipstores. Die Übernahme der Niederlassung durch Dinnebier sei ein „historischer Moment“ für die Marke.

„Wir brauchen solche Retail-A-Brands“, so van Vugt. Gemeint sind große Autohäuser, die die Marke in besonderem Maße repräsentieren. Deshalb habe man eine eigene Niederlassung in Berlin aufgebaut. Als Hersteller habe Kia jedoch nicht die Professionalität im Umgang mit den Kunden, die ein erfahrener Autohändler habe. „Deshalb sind wir sehr froh über die Zusammenarbeit“, sagte der Manager.

Auf Seite 2: Dinnebier zur Zukunft der Unternehmensgruppe

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