Jeep Avenger Kleiner E-SUV startet Anfang 2023

Quelle: sp-x

Anbieter zum Thema

Unterhalb des Renegade schickt die US-Marke Anfang nächsten Jahres ihr erstes BEV an den Start: den Avenger. Das City-SUV soll in Europa schon bald zum bestverkauften Jeep avancieren.

Das Design des Avenger ist gelungen, die Proportionen sind stimmig.(Bild:  Jeep)
Das Design des Avenger ist gelungen, die Proportionen sind stimmig.
(Bild: Jeep)

Zumindest über einen neuen Modellnamen haben sich die Strategen bei Jeep nicht lange den Kopf zerbrochen und ihr kleines, elektrisches City-SUV einfach Avenger (zu Deutsch: Rächer) getauft. Anscheinend stört sich in Amerika niemand daran, dass es bei der Schwestermarke Dodge noch vor wenigen Jahren die Mittelklasse-Limousine Avenger gab. Doch in den USA wird Jeep den Avenger ohnehin nicht anbieten. Der Mini-Stromer ist hauptsächlich für Europa bestimmt, soll hier beim Absatzvolumen von Jeep auf Platz eins fahren.

Bildergalerie

Die Rechnung könnte aufgehen. Das Design des Avenger ist gelungen, die Proportionen sind stimmig, kurze Karosserieüberhänge, große Räder, markante Kotflügel und eine hohe Bodenfreiheit sorgen für einen stämmigen und coolen Auftritt – ganz im Sinne der Marke. Zudem tritt der Avenger in dem äußerst beliebten B-Segment an, bewegt sich hier mit einer Länge von nur 4,08 Metern sogar am unteren Ende der Klasse.

Avenger steht auf E-GMP-Plattform

Der Avenger ist das erste vollelektrische Modell von Jeep. Die US-Marke zählt in der Branche eher zu den Nachzüglern, was die Elektrifizierung angeht. Umso engagierter aber ist man jetzt bei der Sache. Bis 2025 sollen noch drei weitere Stromer folgen. Alle sind SUVs.

Ein Grund fürs Tempo ist die Zugehörigkeit zur Stellantis-Gruppe. Der Hersteller macht Druck bei elektrischen Antrieben. Was lag da für Jeep näher, als sich zügig aus dem Konzern-Baukasten zu bedienen?

Denn eine passende Plattform namens E-GMP war längst fertig entwickelt. Sie steckt unter dem Opel Mokka-E, Peugeot E-2008 und DS3 Crossback E-Tense. Alle drei SUV sind also so etwas wie die Brüder des Avenger.

Entsprechend ähneln sich die technischen Eckdaten. Im Boden des Jeep steckt ein Akku mit einer Kapazität von 54 Kilowattstunden. Damit soll der Avenger bis zu 390 Kilometer schaffen, zumindest nach dem WLTP-Zyklus. Im Alltag dürften es um die 300 sein, legt man den kombinierten Stromverbrauch von 15,7 kWh/100 km zugrunde. Ebenso wichtig wie die Reichweite ist die Ladeleistung. An der DC-Ladesäule kann der Avenger mit bis zu 100 kW geladen werden. Von 20 auf 80 Prozent der Kapazität dauert es nur 24 Minuten, verspricht Jeep.

Ablagen und Staufächer bieten viel Platz

Der Elektromotor (115 kW/156 PS) sitzt an der Vorderachse und treibt auch nur diese an. Das Drehmoment beträgt 260 Newtonmeter. Mit dieser Kombination sollte der Avenger recht souverän unterwegs sein, zumal das Drehmoment elektrotypisch aus dem Stand heraus zur Verfügung steht.

Kleiner Wermutstropfen: Der Mini-Jeep ist mit 1.541 Kilogramm kein Leichtgewicht, knapp 340 Kilogramm gehen allein auf das Konto der Batterie. Die Allrad-Variante 4xe dürfte rund 1.600 Kilogramm wiegen. Sie hat zusätzlich einen Elektromotor an der Hinterachse und soll vermutlich Ende 2023 zu haben sein.

(ID:48668267)

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung