Betriebswirtschaft „Knapp jeder zehnte Betrieb gilt als insolvenzgefährdet“

Von Andreas Grimm 7 min Lesedauer

Die Insolvenzgefahr wächst – nicht zuletzt im freien und markengebundenen Automobilhandel. Im Gespräch erklärt Frank Schlein, Geschäftsführer des Informationsdienstleisters CRIF Deutschland, wie der Autohandel präventiv agiert und welche Gefahren im Blick zu halten sind.

Die Zahl der Pleiten in der Kfz-Branche steigt seit dem Tiefpunkt in den Corona-Jahren wieder. Viele Betriebe leiden unter einer schwachen Liquidität. (Bild:  Grimm – VCG)
Die Zahl der Pleiten in der Kfz-Branche steigt seit dem Tiefpunkt in den Corona-Jahren wieder. Viele Betriebe leiden unter einer schwachen Liquidität.
(Bild: Grimm – VCG)

Die Zahl der Insolvenzen in Deutschland wächst – sowohl auf Seiten der Unternehmen wie im privaten Bereich. Der Verband der Insolvenzverwalter und Sachwalter Deutschlands (VID) konstatiert inzwischen ein schwieriges Umfeld für viele Firmen. „Vor allem kleine und mittelständische Betriebe ​im Automobilhandel, im Bereich Verkehr und Lagerei sowie im Gastgewerbe stehen vor Herausforderungen“, sagte VID-Vorstandsmitglied Jutta Rüdlin jüngst im Gespräch mit dem „Manager Magazin“.

Schwer wiegt in diesem Zusammenhang auch, dass die allgemeine wirtschaftliche Stagnation derzeit vielfach dazu führt, dass Unternehmen in Schieflage im Zuge von Branchenkonsolidierungen einfach verschwinden und nicht mehr gerettet werden (können).