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Koch Automobile hat das beste Onlinebusiness

Autor: Martin Achter

Auf der Website alles erledigen können, sie zum Dreh- und Angelpunkt für Kunden und Mitarbeiter machen: Koch Automobile hat mit seinem Onlinekonzept erneut den Internet Sales Award geholt. »kfz-betrieb« verlieh den Preis in dieser Woche – und hatte auch eine wichtige Ankündigung in eigener Sache zu machen.

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(Bild: Stefan Bausewein)

Der Internet Sales Award 2019 (ISA) geht nach Berlin: Die Koch Gruppe Automobile (Mazda, Volvo, Citroën, Seat, Skoda) ist Deutschlands Autohaus mit dem besten Onlinegeschäft und der besten Onlinestrategie. Nach der Erstplatzierung 2016 war das Familienunternehmen aus der Hauptstadt in diesem Jahr erneut erfolgreich. Die Preisverleihung fand in diesem Jahr erstmals in Würzburg statt, als Start des neuen Fachkongresses „Digital Automotive Days“ am Sitz von »kfz-betrieb« in Würzburg.

Platz zwei im Wettbewerb, den die Fachmedienmarke ausgerichtet hat, geht an die Autohaus-Gruppe Spindler in Würzburg (VW, Audi, Skoda). Den dritten Platz teilen sich die Handelsbetriebe Autohaus Nix in Wächtersbach (Toyota, Lexus) und Auto-Strunk in Köln (Ford).

Internet Sales Award 2019: Koch siegt erneut
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»kfz-betrieb« hatte gemeinsam mit den Partnern Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (BDK), Mobile.de und TÜV Nord Mobilität zu dem Wettbewerb aufgerufen. Das Medium schreibt den Internet Sales Award seit 2004 jährlich aus. Ausgezeichnet werden die Autohäuser mit der besten Onlinestrategie. Bewertungskriterien der Jury waren unter anderem die Onlinevertriebs- und ‑marketingkonzepte der Handelsbetriebe, die Social-Media-Ansätze sowie das Lead- und das Bewertungsmanagement. Der bundesweite Wettbewerb richtete sich an Markenhändler und freie Autohäuser.

Koch Automobile in Berlin holte sich den Internet Sales Award 2019 mit seinem ganzheitlichen Onlinekonzept. Die Berliner Gruppe hat ihre Website zum digitalen Dreh- und Angelpunkt („digital hub“) für die Anliegen der Kunden und für die Mitarbeiterinformation ausgebaut. Dabei verfolgt das Unternehmen einen transaktionsorientierten Ansatz und ermöglicht Kaufinteressenten über seinen „Auto Shop“ verbindliche Fahrzeugbestellungen. Mittels der eigens geschaffenen Schnittstellenfunktion des Digitalmanagers ist das Onlinebusiness fest in den Entscheidungsstrukturen des Händlers verankert. Auf diese Weise baut die Gruppe außerdem wichtiges technologisches Know-how auf.

Digitale Agenda mit Fahrzeugabonnements

Mit dem Platz zwei für die Würzburger Autohaus-Gruppe Spindler prämierte die Jury deren umfassendes und planvolles Vorgehen bei der strategischen Entwicklung des Online- und Digitalgeschäfts für Kunden unter Maßgabe einer eigenen digitalen Agenda. Dabei bezieht die Gruppe das Know-how und die Kompetenzen aller relevanten Fachbereiche ein und erprobt auch neue, digitale Geschäftsmodelle wie Fahrzeugabonnements.

Den dritten Platz teilen sich das Autohaus Nix in Wächtersbach (Toyota, Lexus) und Auto-Strunk in Köln (Ford). Das Autohaus Nix bildet sein Fahrzeug- und Dienstleistungsangebot mithilfe von Experten aus dem eigenen Team im Onlineumfeld sehr umfassend ab. Außerdem setzt das Autohaus vertriebsorientierte und zugleich wirkungsstarke Social-Media-Kampagnen um. Auto-Strunk treibt den Onlinevertrieb und das Onlinemarketing mithilfe analytischer Kompetenzen im eigenen Team voran und sichert dadurch deren Effektivität ab. Den vertrieblichen Erfolg bei Auto-Strunk gewährleistet ein effizientes Leadmanagement.

»kfz-betrieb«-Chefredakteur Wolfgang Michel würdigte alle topplatzierten Betriebe: „Das Siegerfeld in diesem Jahr zeigt, wie vielfältig und teilweise sehr umfassend Autohäuser heute ihr Onlinegeschäft betreiben – und die Chancen der digitalen Fahrzeugvermarktung nutzen. Fahrzeugshops auf der Website, eigene regionale Onlinemarken für die Fahrzeuginzahlungnahme als Reaktion auf große Plattformen oder digitale Autoabonnements. Deutschlands Autohäuser unternehmen viel, um die Digitalisierung des Kundenkontakts voranzutreiben.“

Auch die Award-Partner gratulierten den Siegerbetrieben. Dr. Hermann Frohnhaus, Sprecher der Geschäftsführung der BDK, erklärte: „Die Unternehmen haben gezeigt, dass sie mit klaren Strategien, effektiver Kundenkommunikation im Internet und attraktiven Onlineservices ihre Kunden digital zu erreichen wissen. Ihr Mut, neue Wege zu gehen, ist für den Kfz-Handel als Ganzes ein wichtiges Signal: Wer auf Digitalisierung setzt, kann nur gewinnen.“

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Über den Autor

 Martin Achter

Martin Achter

Redakteur Management & Handel bei »kfz-betrieb«