Kölner bestätigen Obermeister Rolf Mauss im Amt

Kfz-Innung in der Domstadt mit neuem Vorstand

| Autor: Holger Zietz

Im Amt bestätigt: Rolf Mauss, Obermeister der Kfz-Innung Köln.
Im Amt bestätigt: Rolf Mauss, Obermeister der Kfz-Innung Köln. (Bild: Kfz-Innung Köln)

Rolf Mauss bleibt oberster Kfz-Meister der Domstadt. Auf ihrer Mitgliederversammlung Anfang November 2019 bestätigten die Kölner Kfz-Unternehmer ihren Obermeister einstimmig für weitere fünf Jahre im Amt. Neuer Stellvertreter ist Uwe De Graef, der ebenfalls einstimmig gewählt wurde.

Rolf Mauss ist seit annähernd drei Jahrzehnten im Vorstand der Innung aktiv und bekleidet das Amt des Vorsitzenden bereits 23 Jahre. Im Jahr 1996 ist er als Obermeister in dritter Generation dem Vorbild seines Vaters und Großvaters gefolgt. Der Kölner Unternehmer Uwe De Graef von Auto De Graef gehört dem Vorstand auch schon seit 20 Jahren an. „Er hat sich in der Vergangenheit als verlässlicher Partner erwiesen und genießt mein uneingeschränktes Vertrauen“, kommentierte Rolf Mauss die Kandidatur.

Vier Neue ziehen in den Vorstand ein. Das sind Stefan Bäckmann vom Autohaus Bäckmann und Sassert im Kölner Norden, Madjid Hadji-Gasemi vom gleichnamigen Kfz-Meisterbetrieb in Köln-Zollstock, Holger Parsch vom Familienbetrieb Kfz-Parsch in Köln-Bickendorf und Salvatore Barbone, Geschäftsführer des Autohauses Breit in Köln-Dünnwald. Im Vorstand verbleiben Frank Doppelhamer (REDO Reifen + Autoservice), Klaus Efting (R&S Mobile), Hans-Jürgen Faul (Auto-Service-Faul) als Lehrlingswart, Stefan Karst (Autohaus Karst) und Dirk Schork (MWS-Schork).

Auf der Mitgliederversammlung der Kfz-Innung Köln wählten die Teilnehmer einen neuen Vorstand.
Auf der Mitgliederversammlung der Kfz-Innung Köln wählten die Teilnehmer einen neuen Vorstand. (Bild: Kfz-Innung Köln)

Entscheidungen mit Augenmaß gefordert

Vor rund 100 Teilnehmern zog Rolf Mauss Bilanz der Innungsarbeit und nahm zu aktuellen Themen des Kölner Kfz-Gewerbes Stellung: Mit Blick auf den Luftreinhalteplan der Stadt Köln seien Entscheidungen mit Augenmaß gefragt. Es gehe um saubere Luft, aber auch um den Erhalt der Mobilität für Dieselfahrer. „Beides zusammen ist möglich und notwendig“, bekräftigte Mauss und verwies auf die Hardware-Nachrüstung für Diesel.

Weiter ging er auf die Nachwuchsarbeit der Innung ein. Dazu gehören Ausbildungsbörsen ebenso wie die vor fünf Jahren gemeinsam mit der Karosseriebauer-Innung Köln gestartete Ausbildungsoffensive. „Über 160 neue Kfz-Mechatroniker-Azubis 2019 sprechen für sich“, sagte Mauss. Das seien nahezu 25 Prozent mehr neue Ausbildungsverträge als noch vor fünf Jahren. Zudem sprach er die Herausforderungen der Digitalisierung, des zunehmend vernetzten Fahrzeugs und der technischen Fahrzeugüberwachung an.

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