KÜS Data: Rechenzentrum aufwendig zertifiziert

Prüfkatalog mit 400 einzelnen Kriterien

| Autor: Jens Rehberg

Das Rechenzentrum erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 2.380 Quadratmetern, 810 davon eignen sich als Stellfläche für Server.
Das Rechenzentrum erstreckt sich über eine Gesamtfläche von 2.380 Quadratmetern, 810 davon eignen sich als Stellfläche für Server. (Bild: KÜS Data)

KÜS Data hat ihr Hochsicherheits- und Hochleistungs-Rechenzentrum nach großen Teilen der neuen Normenreihe DIN EN 50600 zertifizieren lassen. Wie das Unternehmen jetzt mitteilte, ist die Anlage in Losheim am See die erste ihrer Art, die ein entsprechendes Zertifikat nach dem neuen, europaweit anerkannten Standard für die Planung und den Bau, das Management und den Betrieb von Rechenzentren, erhalten hat.

Die Auditierung nahmen Experten des Deutschen Instituts für Qualitätsförderung e. V. aus Saarbrücken vor. Der Prüfkatalog umfasste mehr als 400 einzelne Prüfkriterien. Im Einzelnen ging es unter anderem um die Gebäudekonstruktion, die Stromversorgung, die Kühlung, die Telekommunikations- sowie die Sicherungssysteme. Insgesamt waren für das Audit vier Wochen nötig, davon zwei Tage mit konkreter Prüfung vor Ort, mit dem Ergebnis einer positiven Begutachtung sowie der Vergabe des Zertifikats.

Seit gut einem Jahr betreibt die KÜS Data GmbH in Losheim am See ein Hochsicherheits- und Hochleistungs-Rechenzentrum. Die Informationstechnologie ist eine der wichtigen Säulen der bundesweit tätigen Sachverständigen- und Kfz-Überwachungsorganisation. Gemäß der KÜS-Philosophie muss auch die KÜS Data als IT-Dienstleister die aktuellsten und höchsten Ansprüche erfüllen.

KÜS-Chef Peter Schuler betont die Wichtigkeit der IT für die Organisation: „Die digitalen Strukturen in unserem Unternehmen werden immer umfangreicher. Dazu kommen Projekte der Bundesregierung wie etwa i-Kfz, der digitale Kontakt zur Zulassungsstelle oder dem Kraftfahrt-Bundesamt.“ Für 2018 wird für das Management und den Betrieb sowie für Leistungskennzahlen des Rechenzentrums die Zertifizierung nach den noch übrig gebliebenen Teilen der DIN EN 50600 angestrebt.

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