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Landesverband Rheinland-Pfalz: „Situation für alle verbessert“

Autor / Redakteur: Holger Zietz / Christoph Baeuchle

Vor etwa zehn Jahren haben sich die Verbände Rheinland und Pfalz zu einem gemeinsamen Landesverband zusammengeschlossen. Das habe sich für alle ausgezahlt, ist Präsident Hans-Werner Norren überzeugt.

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Im Amt bestätigt: Hans-Werner Norren, Präsident Kfz-Gewerbe Rheinland-Pfalz.
Im Amt bestätigt: Hans-Werner Norren, Präsident Kfz-Gewerbe Rheinland-Pfalz.
(Bild: Zietz/»kfz-betrieb«)

Es wächst zusammen, was zusammengehört: Nach mehrjährigen Verhandlungen haben sich vor rund zehn Jahren die beiden Landesverbände Rheinland und Pfalz zusammengeschlossen. Nun hat Hans-Werner Norren, Präsident des Kfz-Gewerbes Rheinland-Pfalz, ein klares Resümee gezogen: „Der Zusammenschluss hat die Situation für alle verbessert!“

Norren weiß, wovon er spricht. Er steht dem gemeinsamen Landesverband nicht nur seit Jahren vor, sondern war selbst an den Fusionsverhandlungen beteiligt. Ein wesentliches Ziel war, die Mitglieder noch stärker in den Mittelpunkt zu rücken und sie im Betriebsalltag zu unterstützen.

Entsprechend hat der Landesverband in den vergangenen Jahren sein Angebot deutlich ausgebaut. Zahlreiche Veranstaltungen für die Mitglieder finden in der Geschäftsstelle statt, in welcher der Landesverband seit 2011 seine Heimat hat. So hat das siebenköpfige Team rund um Geschäftsführer Jens Bleutge beispielsweise das jährliche Schadensforum erfolgreich etabliert. „100 Teilnehmer hatten wir zuletzt“, betonte Norren. Solche Veranstaltungen hätten die beiden „kleinen“ Verbände Rheinland und Pfalz nicht leisten können.

Durch den Zusammenschluss der beiden Landesverbände sind auch die Kontakte zur Politik intensiver geworden. Das hat geholfen, zum Beispiel bei der Nachrüstung älterer Dieselfahrzeuge. „Lobby-Arbeit in der Politik lohnt sich“, stellte Norren klar. Die Gesetzgebung in Bund und Ländern sowie in der EU mache ein permanentes Engagement notwendig. Landesverbände und Zentralverband müssten mehr Personal für diese wichtige Arbeit bekommen.

Ausgezeichnet: Geschäftsführer Jens Bleutge (li.) und Präsident Hans-Werner Norren (re.) überreichen dem scheidenden Landesinnungsmeister Christian Pflughaupt die Silberne ZDK-Ehrennadel.
Ausgezeichnet: Geschäftsführer Jens Bleutge (li.) und Präsident Hans-Werner Norren (re.) überreichen dem scheidenden Landesinnungsmeister Christian Pflughaupt die Silberne ZDK-Ehrennadel.
(Bild: Zietz/»kfz-betrieb«)

Präsident Norren geht in dritte Amtszeit

Bei den turnusgemäßen Vorstandswahlen bestätigten die Teilnehmer Präsident Norren für weitere fünf Jahre im Amt. Damit geht er in seine dritte Amtszeit. Ebenfalls im Amt bestätigt wurde Vizepräsident Volker Weissmann. Neu im Vorstand ist Jeffrey Kilian als Landesinnungsmeister und Vizepräsident. Der bisherige Amtsinhaber Christian Pflughaupt hatte sich nicht mehr zur Wahl gestellt.

Norren kündigte an, die Schwerpunkte seiner neuen Amtszeit auf die Entwicklung neuer, digitaler Geschäftsmodelle, das Tarifgeschehen und die Elektromobilität zu legen. Gerade bei der Elektromobilität gebe es mehr zu tun als nur Verkauf und Wartung. Der Kunde müsse sein Fahrzeug auch mit Strom laden können. Der Verband arbeitet dazu eng mit dem Elektrohandwerk zusammen und will diese Kooperation weiter ausbauen.

Geehrt: Geschäftsführer Jens Bleutge (li.) und Präsident Hans-Werner Norren (re.) überreichen Peter Reißmann, Ehrenobermeister der Kfz-Innung Westpfalz, die ZDK-Ehrennadel.
Geehrt: Geschäftsführer Jens Bleutge (li.) und Präsident Hans-Werner Norren (re.) überreichen Peter Reißmann, Ehrenobermeister der Kfz-Innung Westpfalz, die ZDK-Ehrennadel.
(Bild: Zietz/»kfz-betrieb«)

Auf der Agenda standen auch noch diverse Auszeichnungen. So erhielt der scheidende Landesinnungsmeister Christian Pflughaupt die ZDK-Ehrennadel in Silber. Peter Reißmann, Ehrenobermeister der Kfz-Innung Westpfalz, erhielt für sein Engagement die ZDK-Ehrennadel.

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