Restrukturierung
Lucid zieht die Reißleine
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Der kalifornische E-Auto-Hersteller reagiert auf den Gegenwind, der ihm ins Gesicht bläst, mit Entlassungen und einer radikalen Neuaufstellung im Top-Management. Die Zeit drängt: Ende 2026 steht der Vorstoß in die volumenträchtige Mittelklasse an.
Der kalifornische E-Auto-Hersteller Lucid navigiert weiter in schwierigem Fahrwasser: Im zweiten Quartal 2026 produzierte das Unternehmen, das aktuell mit dem Air und dem Gravity zwei Oberklasse-Modelle im Portfolio hat, global knapp 10.300 Fahrzeuge und lieferte nur knapp 7.050 Fahrzeuge aus. Wie sich das auf die Halbjahres-Finanzzahlen auswirkt, wird der Hersteller Anfang August kommunizieren.
Für Gegenwind sorgt vor allem die massiv rückläufige E-Auto-Nachfrage in den USA. Dazu gesellen sich interne Probleme: Im April mussten knapp 4.500 Gravitys wegen fehlerhaften Schweißnähten an den Rücksitz-Verankerungen in die Werkstatt zurückgerufen werden. Auch die Produktion wurde so kräftig durcheinandergewirbelt, dass der Hersteller die Bekanntgabe seines Produktionsziels für das Gesamtjahr 2026 auf den August vertagte. In Foren beklagen sich Lucid-Fahrer zudem über diverse Software-Bugs in ihren Fahrzeugen.
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