Pkw-Neuzulassungen Marktanteil alternativer Antriebe in der Schweiz über 20 Prozent

Autor: Andreas Wehner

In der Schweiz sind seit März die Schauräume der Autohäuser offen. Im Vergleich zum vom Lockdown geprägten Vorjahreszeitraum lagen die Pkw-Neuzulassungen im ersten Quartal 1,9 Prozent im Plus. Der Anteil elektrifizierter Fahrzeuge stieg dabei deutlich.

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Der Automarkt in der Schweiz erholt sich derzeit nur leicht. Vor allem elektrifizierte Varianten legen zu.
Der Automarkt in der Schweiz erholt sich derzeit nur leicht. Vor allem elektrifizierte Varianten legen zu.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Der Pkw-Markt in der Schweiz und in Liechtenstein ist im ersten Quartal leicht ins Plus gedreht. 56.497 Neuzulassungen entsprachen einem Zuwachs von 1,9 Prozent im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2020. Das teilte der Importeursverband Auto-Schweiz mit. Allerdings ist die Steigerung wie auch in Deutschland darauf zurückzuführen, dass der Markt im März 2020 aufgrund der Corona-bedingten Einschränkungen eingebrochen war. Seit Anfang März sind die Schauräume der Schweizer Autohändler wieder offen.

Der Marktanteil alternativ angetriebener Modelle wuchs im ersten Quartal auf 36,7 Prozent. Vor einem Jahr lag dieser Wert noch bei 21,2 Prozent. 11.624 neue Pkw verfügten über einen Hybrid-Antrieb (inklusive Mild-Hybrid) ohne externe Lademöglichkeit (+92,1 %). Plug-in-Hybride legten um 89,0 Prozent auf 4.315 Einheiten zu. Hinzu kamen 4.736 rein elektrische Pkw (+51,7%).

Das Vorkrisenniveau haben die Neuzulassungen in der Schweiz und in Liechtenstein damit noch lange nicht erreicht. Im ersten Quartal 2019 verzeichnete Auto-Schweiz noch 72.065 neu registrierte Pkw. Für das Gesamtjahr 2021 rechnet Auto-Schweiz mit 270.000 Einheiten. Im Krisenjahr 2020 waren es 236.828, 2019 lagen die Schweizer Neuzulassungen noch bei 311.466 Pkw.

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Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«