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Maserati: „Die Lage ist ernst“

| Autor / Redakteur: Das Gespräch führte Jens Rehberg / Jens Rehberg

Der Absatz des deutschen Maserati-Netzes wird auch in diesem Jahr sehr deutlich zurückgehen. Wo es hakt und warum es jetzt besser werden soll, erläutert der für den deutschen Markt verantwortliche Manager Amaury La Fonta im Interview.

Um den Austausch mit seinen deutschen Vertriebspartnern zu intensivieren, hat Amaury La Fonta ihnen vorgeschlagen, einen Verband zu gründen.
Um den Austausch mit seinen deutschen Vertriebspartnern zu intensivieren, hat Amaury La Fonta ihnen vorgeschlagen, einen Verband zu gründen.
(Bild: Rehberg/»kfz-betrieb«)

Amaury La Fonta: Zunächst einmal hat Mike Manley betont, dass Maserati nicht zum Verkauf steht. Da gab es ja immer wieder entsprechende Gerüchte. Die beste Nachricht für mich in diesem Zusammenhang ist aber, dass der FCA-Konzern rund vier Milliarden Euro an Investitionen für Maserati freigegeben hat.

Konkret hat Mike Manley Fehler in der organisatorischen Struktur und in der Positionierung der einzelnen Marken angesprochen.

Vor ein paar Jahren wurde entschieden, dass Alfa Romeo und Maserati intern in vielen Bereichen eng zusammengeführt werden. Zum Teil ist das immer noch so, beispielsweise in der Produktentwicklung. Allerdings wurden Vertrieb, Marketing und auch die Kommunikation jetzt wieder komplett voneinander getrennt.