China-Marke Maxus will mittelfristig 10 bis 20 Prozent Anteil am E-Transportermarkt

Von Andreas Wehner

Vor anderthalb Jahren startete der chinesische Nutzfahrzeughersteller Maxus auf dem deutschen Markt. Country Manager Gerald Lautenschläger erläutert, wie sich der Newcomer gegen die etablierten Hersteller durchsetzen will und welche Händler ihm dabei helfen sollen.

Maxus will in diesem Jahr in Deutschland sein Vertriebsnetz auf bis zu 150 Betriebe ausbauen.
Maxus will in diesem Jahr in Deutschland sein Vertriebsnetz auf bis zu 150 Betriebe ausbauen.
(Bild: Maxomotive)

Redaktion: Sie sind jetzt seit rund anderthalb Jahren in Deutschland am Markt. Wie beurteilen Sie den Start und wie ist das vergangene Jahr gelaufen?

Gerald Lautenschläger: Unser Start war durch die Corona-Krise geprägt – mit all den bekannten Schwierigkeiten, die das mit sich brachte. Unabhängig davon war 2021 ein Aufbaujahr für uns. Wir konnten unter diesen schwierigen Bedingungen eine niedrige dreistellige Zahl an Fahrzeugen verkaufen. Nichtsdestotrotz sehen wir uns gut unterwegs. Wir haben inzwischen über 40 Händlerstandorte und wollen das Netz in diesem Jahr auf 120 bis 150 Betriebe ausbauen.