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Mazda CX-30: Attraktiver Lückenfüller

| Autor: Julia Mauritz

Auf dem Genfer Autosalon hat Mazda ein komplett neues Kompakt-SUV vorgestellt. Es reiht sich zwischen dem CX-3 und dem CX-5 ein und soll neben seinem Design auch noch mit anderen Tugenden bei den Käufern punkten.

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Der neue CX-30 hat auf dem Genfer Autosalon für viel Aufmerksamkeit gesorgt.
Der neue CX-30 hat auf dem Genfer Autosalon für viel Aufmerksamkeit gesorgt.
(Bild: Seyerlein/»kfz-betrieb«)

Im Vorfeld wurde viel spekuliert, welchen Namen das neue Kompakt-SUV, das Mazda auf dem Genfer Autosalon erstmals der Öffentlichkeit vorstellen wollte, wohl heißen würde. Getippt hatten die meisten auf CX-4. Doch Mazda hat alle überrascht: Das Modell im weiterentwickelten Kodo-Design, das mit seiner Länge von 4,4 Metern ziemlich genau zwischen dem CX-3 und dem CX-5 angesiedelt ist, trägt den Namen CX-30, was daran liegen könnte, dass die vier in Japan als Unglückszahl gilt.

In den Handel rollen soll Mazdas sechste Modellreihe bereits im kommenden September. Wo das Modell preislich angesiedelt sein wird, hat Mazda noch nicht kommuniziert. Doch klar ist: Wenn das Interesse der Käufer auch nur ansatzweise so groß ist, wie das der Fachbesucher des Genfer Autosalons, dürfte das Kompakt-SUV ein Verkaufserfolg werden.

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Nach dem Mazda 3 ist der CX-30 das zweite Modell der neuen Produktgeneration des japanischen Herstellers: Sie zeichnet sich vor allem durch eine reduzierte Linienführung und wechselnde Lichtreflexionen auf der Karosserie aus. Um den SUV-Charakter zu betonen, haben die Designer dem CX-30 eine etwas zu robust wirkende schwarze Verkleidung im unteren Karosseriebereich verpasst. Im Vergleich zum Mazda 3 ist vor allem die C-Säule deutlich schmaler und die Rundumsicht folglich spürbar besser. Auch die Sitzposition ist im Vergleich zu Mazdas Kompaktklassemodell deutlich höher.

Im Visier hat Mazda mit dem CX-30 nach eigener Aussage vor allem Kunden, die ein kompaktes Fahrzeug wünschen, die aber gleichzeitig Wert auf Praktikabilität und ein ordentliches Platzangebot legen – ein Manko beim CX-3. Geachtet haben die Entwickler trotz des coupéhaften Designs folglich auf genügend Kopf- und Beinfreiheit im Fond und einen leichten Ein- und Ausstieg der Insassen. Der Kofferraum schluckt 430 Liter.

Wie der neue Mazda 3 wird auch das neue Kompakt-SUV mit Mazdas neuem Antrieb Skyactiv-X erhältlich sein, der die Vorteile eines Benziners mit dem Ansprechverhalten und der Effizienz eines Dieselmotors vereinen soll. Das weiterentwickelte Allradsystem des Herstellers hält im Crossover-Modell ebenfalls Einzug. Die Skyactiv-Benzinmotoren stattet Mazda serienmäßig mit einem 24-Volt-Mild-Hybridsystem aus.

Wie bereits beim Mazda 3 erwartet die Insassen auch im CX-30 ein hochwertiges und luftiges Interieur mit wenigen und dezent platzierten Bedienelementen. Das mittig angeordnete 8,8 Zoll große Display lässt sich dabei über einen so genannten Multi-Commander bedienen. Schon im Einstiegsmodell ist das Head-up-Display ab Werk verbaut.

Was die aktiven Assistenzsysteme betrifft, ist beim CX-30 gleich eine ganze Armada davon serienmäßig mit an Bord: von einer adaptiven Geschwindigkeitsregelanlage mit Stausassistenzfunktion und einer Ausparkhilfe, über ein City-Notbremssystem mit Fußgängererkennung, bis hin zu einer Verkehrszeichenerkennung. Ebenfalls aus dem neuen Mazda 3 bekannt, sind der neue Aufmerksamkeitsassisent, der erkennt, ob der ein Fahrer müde ist, und eine Frontüberwachung, die die Kollisionsgefahr beim Einfahren in unübersichtlich T-Kreuzungen reduzieren soll.

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 Julia Mauritz

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Redakteurin