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Mazda-Rückruf: Selbstzündern droht Motorschaden

| Autor / Redakteur: Niko Ganzer / Jakob Schreiner

Wegen „anormaler Verbrennung“ ruft Mazda über 5.600 Fahrzeuge mit 1,5-Liter-Selbstzünder in Deutschland zu den Vertragspartnern. Dort muss ein Softwareupdate installiert werden.

In Deutschland sind 5.600 Fahrzeugen mit 1,5-Liter-Selbstzünder vom Rückruf betroffen.
In Deutschland sind 5.600 Fahrzeugen mit 1,5-Liter-Selbstzünder vom Rückruf betroffen.
(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Mazda ruft in Europa knapp 48.000 Fahrzeuge mit dem 1,5-Liter-Dieselmotor zurück. Bei den Modellen Mazda 2, Mazda 3 und CX-3 droht laut einer Herstellermitteilung ein Motorschaden durch „anormale Verbrennung“. Dies soll im Rahmen der Aktion „AJ004A“ beziehungsweise „AJ004B“ durch ein Softwareupdate behoben werden. In Deutschland steht die Aktion für 5.615 Einheiten aus unterschiedlichen Bauzeiträumen zwischen dem 10. Februar 2015 und dem 6. November 2017 an.

„Wird im Leerlauf das Gaspedal durchgetreten, […] könnte über den von den Brennräumen fließenden Volumenstrom (Verlustleistungsströme/Blowby-Gase) zusätzlich Öl und Kraftstoff in flüssigem oder gasförmigem Aggregatzustand in die Brennräume gelangen“, beschreibt die Mazda Motors (Deutschland) GmbH das Problem. Der Rückruf startete am 30. März.

Die Fahrzeuge werden nach dem Softwareupdate nicht durch etwaige Aufkleber o.ä. markiert. Bei Eingabe der Fahrgestellnummer (VIN) in den für Vertragspartner und freie Betriebe zugänglichen Mazda-Systemen werde diese Aktionen als „offen“ angezeigt, so der Importeur. Wenn die Aktion durchgeführt und abgerechnet wurde, erscheine für die VIN keine offene Aktion mehr.

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 Niko Ganzer

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Freier Journalist