Mazda steigt aus dem Carsharing wieder aus

Flottenbetrieb wirtschaftlich nicht rentabel

| Autor: Julia Mauritz

Die Mazda-Carsharingautos konnten per App gebucht werden.
Die Mazda-Carsharingautos konnten per App gebucht werden. (Bild: Mazda)

Die im August 2018 gestartete Carsharingkooperation zwischen Mazda, der Deutschen Bahn, Lidl und dem Mobilitätsdienstleister Choice ist Geschichte: Der Autohersteller zieht sich bis Ende des Jahres komplett aus dem Carsharingprojekt zurück. „Langfristig ist der Betrieb der Flotte für uns wirtschaftlich nicht darstellbar“, erklärt Stefan Kampa, Senior Manager Retail, Fleet und Mobility bei Mazda Deutschland, das Aus des stationsgebundenen Carsharings. Gleichwohl habe man wertvolle Erkenntnisse aus dem Projekt ziehen können, fügt er hinzu.

Insgesamt 850 Mazdas – vom MX-5 über den Mazda 2 bis zum CX-5 – konnten die Kunden über die Mazda-Carsharing-App oder die Flinkster-App buchen. Die Autos standen dabei vor allem an Bahnhöfen und bei Lidl-Filialen. Der Lebensmitteleinzelhändler hatte in zahlreichen Filialen exklusive Parkplätze für die Carsharingfahrzeuge reserviert.

Partner beraten über Fortsetzung

Die im Schnitt ein Jahr alten Fahrzeuge vermarktet Mazda über seine Gebrauchtwagenplattform an den Handel.

Die drei verbliebenen Partner Deutsche Bahn, Lidl und Choice prüfen aktuell, ob und wie sie das Angebot weiterführen. Die Mazda-Carsharingkunden können über Flinkster weiter Autos buchen.

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