Konzeptfahrzeug MG blickt mit dem Cyberster in die sportliche Zukunft

Autor: Andreas Wehner

Auf der Auto Shanghai will der chinesische Autobauer MG mit einem extrem sportlichen Elektro-Roadster für Aufsehen sorgen. Kann ein solches Auto tatsächlich in Serie kommen?

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Der MG Cyberster ist noch eine Studie, könnte aber das Geburtstagsgeschenk zum 100-jährigen Bestehen der Marke MG werden.
Der MG Cyberster ist noch eine Studie, könnte aber das Geburtstagsgeschenk zum 100-jährigen Bestehen der Marke MG werden.
(Bild: MG)

Das frühere britische Fabrikat MG ist unter chinesischem Dach nach Europa zurückgekehrt. Bislang ist das Fabrikat mit SUVs angetreten. Dass es auch sportlich gehen kann, wollen die Chinesen mit dem Konzeptfahrzeug Cyberster beweisen, das die SAIC-Tochter Ende April auf der Automesse in Shanghai zeigen wird.

Der Elektro-Roadster soll sportliche MG-Vergangenheit in die Neuzeit transportieren und gleichzeitig eine Brücke von der traditionellen Mobilität in die Computerspielewelt schlagen. Optisch könnte er einem modernen Rennsport-Spiel entsprungen sein.

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Auch wenn die Designer klassische MG-Roadster wie den MGB an der einen oder anderen Stelle zitieren: Mit britischem Understatement hat der offene Zweisitzer wenig am Hut. Stattdessen kommt der Cyberster als futuristischer Sportwagen bullig und krawallig daher.

Was fehlt, ist der brummelnde und brüllende Zwölfzylinder. Den ersetzt ein Elektroantrieb, über den die Chinesen kaum etwas verraten. Nur so viel: Er soll mit einer Akkuladung 800 Kilometer weit kommen und in unter drei Sekunden von 0 auf Tempo 100 sprinten.

Innen gibt es zwei durch einen Mittelsteg getrennte Einzelplätze. Dabei erinnert der Fahrerplatz ein bisschen an einen 80er-Jahre-Videospielautomaten. MG verspricht zudem 5-G-Konnektivität und Level 3 beim autonomen Fahren.

Hat das Auto Serienchancen? Im Artikel zum Cyberster im Blog von MG Motor Europe verweist das Unternehmen am Ende auf den 100. Markengeburtstag im Jahr 2024. „Das Jubiläum sei eine großartige Gelegenheit, von einer Verbindung der alten und der neuen Marke MG zu träumen, heißt es. Da könnte man schon hineininterpretieren, dass die Chinesen das Auto gern bauen würden.

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 Andreas Wehner

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Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«