Zweiter Prototyp fertig Microlino will E-Kleinstfahrzeug auf der IAA zeigen

Redakteur: Svenja Gelowicz

Nach Startschwierigkeiten nimmt der Mini-Stromer Microlino an Fahrt auf: Auf den nun gezeigten zweiten Prototyp soll schon bald ein Weiterer folgen. Außerdem wollen sich die Schweizer auf der diesjährigen Ausgabe der IAA präsentieren.

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Der zweite Prototyp von Microlino besitzt LED-Lichtleisten.
Der zweite Prototyp von Microlino besitzt LED-Lichtleisten.
(Bild: Microlino)

Fans des Mini-Stromers Microlino mussten sich bislang gedulden. Bereits 2018 sollte das Kleinstfahrzeug auf die Straße rollen, Streitigkeiten mit dem ursprünglichen Auftragsfertiger bremsten das Start-up. Stattdessen soll es laut Unternehmensangaben im September losgehen. Am Montag haben die Schweizer ein Update zu ihrem jüngsten Prototyp veröffentlicht – und passend dazu angekündigt, auf der IAA in München zu debütieren. Dort sollen Besucher den Microlino 2.0 erleben können.

„Trotz schwierigen Zeiten ist das Projekt auf Kurs und wir halten unseren Zeitplan ein, den wir im Februar kommuniziert haben“, heißt es vom Start-up. Aktuell teste das Unternehmen den zweiten Prototypen, den das Team nun an Front und Heck mit LED-Lichtleisten ausgestattet hat. Die hintere Leiste vereine Blinker, Brems- und Positionslicht als ein Element.

Microlino: Faltdach und neues Interieur

In „wenigen Tagen“ wolle Microlino den dritten Prototyp zeigen, der über ein Faltdach verfüge und dessen Innenraum „komplett neu“ gestaltet sei. Die Schweizer kündigen zudem an, einen vierten und fünften Prototypen „bald“ folgen zu lassen, die für die Typgenehmigung im Sommer sowie den Produktionsstart wichtig seien.

Als Basispreis rufen die Schweizer 12.000 Euro für den Zweisitzer auf, maximal 90 km/h schnell soll der Microliono fahren. Hängt der Isetta-Klon an der Steckdose, soll der Ladevorgang vier Stunden dauern.

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