Mini: Am Heck leuchtet jetzt der Union Jack

Neues Mini-Logo jetzt auch auf den Autos

| Autor: Andreas Wehner

Vor allem die Heckleuchten der überarbeiteten Mini-Modelle fallen auf.
Vor allem die Heckleuchten der überarbeiteten Mini-Modelle fallen auf. (Bild: Mini)

Mini hat den Drei- und Fünftürer sowie das Cabrio überarbeitet. Mit vor allem optischen Änderungen starten die Modelle ins Jahr 2018. Am auffälligsten dürften dabei die neuen, optional erhältlichen LED-Rückleuchten im Design des Union Jack, der britischen Flagge, sein. Alle Lichtfunktionen sind dabei ins Flaggendesign integriert. Während die Blinker die horizontalen Linien des Union Jack bilden, stellen die Bremsleuchten die vertikalen Linien dar. Das Schlusslicht findet sich in den diagonalen Streifen.

Auch vorne gibt es neues beim Licht. In den serienmäßigen Halogen-Scheinwerfern sorgt eine schwarze Blende für einen markanten Akzent. Optional sind zudem Matrix-LED-Scheinwerfer erhältlich, die ihre Leuchtwirkung der jeweiligen Fahrsituation anpassen. Eine automatische, selektive Abblendfunktion für das Fernlicht soll für eine optimale Ausleuchtung sorgen, ohne den Gegenverkehr zu blenden.

Neu ist auch das Mini-Logo. Auch auf den Fahrzeugen kommt künftig das zweidimensionale Logo zum Einsatz, das Mini bislang schon beispielsweise in Anzeigen oder Katalogen nutzt. Zudem gibt es drei neue Lackierungen, neue Felgen sowie neue Farben und Materialien im Innenraum.

Auch in Sachen Individualisierung geht Mini einen neuen Schritt. Künftig können Kunden Seitenblinkereinleger, Dekorleisten für das Interieur auf der Beifahrerseite, LED-Einstiegsleisten und LED-Türprojektoren nach eigenen Wünschen gestalten. Per 3D-Druck und Laserbeschriftung werden die Elemente passgenau hergestellt.

Antriebsseitig gibt es in den Mini-One-Modellen jetzt etwas mehr Hubraum. Die Dreizylindern schöpfen ihre Kraft jetzt aus 1,5 Litern. Damit verbunden ist eine Steigerung des maximalen Drehmoments um zehn Newtonmeter.

Schon im Dezember hatte Mini für Dreitürer, Fünftürer und Cabrio ein neues Siebengang-Doppelkuppungsgetriebe vorgestellt. Es ersetzt bei bestimmten Motorisierungen die bislang angebotene sechsstufige Wandlerautomatik als Alternative zum Sechsgang-Schaltgetriebe. Das Doppelkupplungsgetriebe kostet 1.800 Euro Aufpreis.

Der zusätzliche Gang soll sowohl dem Komfort als auch der Fahrdynamik zugutekommen. Die Getriebespreizung ist größer, die Drehzahlunterschiede sind geringer. Das soll für besonders intensiven Fahrspaß beim Beschleunigen sorgen. Zudem sind die Schaltvorgänge kaum wahrnehmbar. Die kraftvolle Diesel-Variante Cooper SD ist künftig serienmäßig mit einer Achtgang-Automatik ausgestattet.

Die Mini-Modelle können künftig in Verbindung mit den Daten aus dem optionalen Navigationssystem die Schaltstrategie der Fahrsituation anpassen. Beispielsweise kann das Auto vor einer scharfen Kurve oder Kreuzung frühzeitig herunterschalten, um das Motorschleppmoment für die Verzögerung zu nutzen. Beim Durchfahren zweier schnell aufeinanderfolgender Kurven hält es die nach dem Herunterschalten eingelegte Fahrstufe, um unnötige Schaltvorgänge zu vermeiden. Am Kurvenausgang steht dann der für kraftvolles Beschleunigen ideale Gang zur Verfügung. Außerdem steht eine Segelfunktion zur Verfügung. Dabei wird der Antriebsstrang abgekoppelt, sobald der Fahrer den Fuß vom Gaspedal nimmt, um bei Leerlaufdrehzahl Sprit zu sparen.

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