Durchstarten 2021 „Mobilität neu interpretieren“

Autor / Redakteur: Wolfgang Michel / Viktoria Hahn

Die Automobilbranche müsse jetzt die Herausforderungen für eine noch nicht fertig gedachte Zukunft angehen, sagt die Leiterin der Direktion Aftersales bei Nissan Center Europe. Diese Zukunft mitzugestalten, empfinde sie als sehr inspirierend.

Susanne Ziegler, Leiterin der Direktion Aftersales bei Nissan Center Europe.
Susanne Ziegler, Leiterin der Direktion Aftersales bei Nissan Center Europe.
(Bild: Nissan)

Redaktion: Wie würden Sie das allgemeine Stimmungsbild in ihrer Organisation beschreiben?

Susanne Ziegler: Selbstverständlich herrscht auch in unserer Organisation aufgrund der Ausbreitung von Covid-19 und den damit verbundenen Entwicklungen eine gewisse Unsicherheit, was die Zukunft anbelangt. Dennoch können wir sagen, dass die Auswirkungen der Krise auf unser Geschäft milder ausgefallen sind als im Frühjahr angenommen. Ein klarer Aufwärtstrend sowohl im Fahrzeugverkauf als auch im Aftersales ist seit Ende des ersten Lockdowns klar zu verzeichnen. Das gibt unseren Teams Hoffnung für 2021.

Welche Weichen müssen jetzt gestellt werden, damit die Automobilbranche die Schatten der Krise endgültig abschütteln kann?

Digitalisierung ist hier das Schlüsselwort. Während der Krise haben wir gelernt, dass das klassische Automobilgeschäft – so wie wir es heute kennen – weitergedacht werden muss. Immer mehr Kund*innen erwarten, dass sie beim Fahrzeugkauf die gleiche User Experience erleben wie etwa im Bereich FMCG. (Anm. d. Red.: Fast Moving Consumer Goods sind schnelllebige Konsumgüter.) Von zu Hause aus möchten sie umfangreich beraten werden und möglicherweise auch ihr Fahrzeug erwerben. Hier herrscht klar Nachholbedarf, und die ersten Ideen sind bereits in der Umsetzung.

Über den Autor

 Wolfgang Michel

Wolfgang Michel

Chefredakteur »kfz-betrieb«