Mölln hat die beste Berufsschule

Autor / Redakteur: Johannes Büttner / Johannes Büttner

Die Ausbildungsmagazine »autoFACHMANN« und »autoKAUFMANN« haben das Berufsbildungszentrum in Mölln zur besten Berufsschule für das Kfz-Gewerbe gekürt. Weitere Preise gingen nach Stuttgart, Titisee-Neustadt und Landsberg.

Am 25. Mai wurden die besten Berufsschulen 2012 ausgezeichnet.
Am 25. Mai wurden die besten Berufsschulen 2012 ausgezeichnet.
(Foto: autoFACHMANN)

Das Berufsbildungszentrum Mölln ist die beste Berufsschule für das Kfz-Gewerbe 2012, auf den weiteren Podiumsrängen landen die Schule für Farbe und Gestaltung in Stuttgart sowie die Hans-Thoma-Schule in Titisee-Neustadt. Das ist das Ergebnis des Wettbewerbs „Beste Berufsschule“, den die Ausbildungsfachzeitschriften »autoFACHMANN« und »autoKAUFMANN« jährlich veranstalten. Ein Sonderpreis ging in diesem Jahr an die Staatliche Berufsschule in Landsberg am Lech.

Mit dem Preis würdigen die Ausbildungsmagazine aus dem Hause Vogel Business Media gemeinsam mit den Sponsoren Lucas-Nülle, Exponentia und Volkswagen Service unter der Schirmherrschaft des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) das Engagement des Berufsschulen im dualen System der Berufsausbildung. Die Preise wurden am Freitag, 25. Mai, im Rahmen des Kongresses „Auto und Ausbildung“ in Würzburg überreicht.

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In diesem Jahr lag der Fokus des Wettbewerbs vor allem auf den Lernortkooperationen. Die Fachjury wollte wissen, welche Schule besonders gut mit dem Ausbildungsbetrieben, den Innungen und den überbetrieblichen Bildungsstätten zusammenarbeitet. Teilnahmeberechtigt waren Schulen mit Fachklassen für Automobilkaufleute, Kfz-Mechatroniker und andere fahrzeugtechnische Berufe.

Lernortkooperation mit der Kfz-Innung

Der mit 1.500 Euro dotierte erste Preis ging an die Berufsschule in Mölln. Die dortigen Verantwortlichen haben mit der zuständigen Kfz-Innung eine Lernortkooperation abgeschlossen. Die hervorragende Zusammenarbeit mit den Ausbildern der überbetrieblichen Unterweisungen garantiere den Azubis eine Ausbildung aus einem Guss, begründet die Jury ihre Entscheidung.

Die zweitplatzierte Schule für Farbe und Gestaltung glänzt nicht nur durch eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Betrieben, sondern auch durch eine Kooperation mit einer anderen Berufsschule. Im Zusammenspiel mit der Stuttgarter Robert-Bosch-Schule ermöglicht sie ihren Schülern einen Blick über den Tellerrand des eigenen Ausbildungsberufes.

Die Hans-Thoma-Schule in Titisee-Neustadt beweist, dass auch kleine Schulen Großes leisten können. Die dortigen Fachlehrer haben ein Projekt ins Leben gerufen, das es den Azubis ermöglicht, bereits während der Ausbildung Zusatzqualifikationen zu erwerben, mit denen sie später auf dem Arbeitsmarkt punkten können.

Sonderpreis für beste Innovation

Einen Sonderpreis für die beste Innovation vergab die Jury an die staatliche Berufsschule in Landsberg am Lech. Sie ermöglicht im Rahmen des Projekts „Abi und Auto“ Abiturienten eine verkürzte Ausbildung zum Kfz-Mechatroniker, an die sich unmittelbar gleich Weiterqualifizierungen anschließen. Möglich macht dies eine enge Zusammenarbeit mit der Kfz-Innung und den zuständigen überbetrieblichen Bildungszentren des Handwerks.

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