Weiterbildung Neue Hochvolt-Schulungen bei TÜV Süd

Von Peter Diehl

Die TÜV Süd Akademie hat ihr Schulungsprogramm an die neue DGUV-Information 209-093 angepasst. Wer sich bereits zu einem Kurs nach den vorherigen Richtlinien angemeldet hat, kann bis zum Jahresende umbuchen.

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Für sicheres Arbeiten an HV-Fahrzeugen gibt die neue DGUV-Information 209-093 Richtlinien zur Qualifizierung von Fachkräften vor.
Für sicheres Arbeiten an HV-Fahrzeugen gibt die neue DGUV-Information 209-093 Richtlinien zur Qualifizierung von Fachkräften vor.
(Bild: Diehl/»kfz-betrieb«)

Auch die Technik der Hochvoltsysteme von hybrid-, batterie- und wasserstoffelektrischen Fahrzeugen bleibt nicht stehen, sondern wird weiterentwickelt. Für sicheres Arbeiten an diesen Fahrzeugen gibt die neue Information 209-093 der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) genaue Richtlinien zur Qualifizierung von Fachkräften vor. An diese Richtlinien hat die TÜV Süd Akademie ihr Schulungsprogramm angepasst.

Die Anpassung betrifft einerseits die Qualifizierung von Werkstatt- und Autohausmitarbeitern, andererseits die von Mitarbeitern bei Automobilherstellern und Systemlieferanten. Angeboten werden Schulungen für alle Qualifizierungsstufen – von E bis 3E und von S bis 3S. Abhängig von der Vorqualifizierung des Teilnehmers bieten sich drei unterschiedliche Einstiege:

  • mit technischer Ausbildung, aber ohne elektrotechnische Vorkenntnisse (Einstieg A)
  • mit elektrotechnischen Vorkenntnissen im Kfz-Bereich (B)
  • Elektrofachkräfte (C)

Die Schulungen teilen sich in Theorie und Praxis, wobei der Theorieteil absolviert werden kann an einem der Akademie-Standorte des TÜV Süd sowie der Praxisteil in Rheine bei Münster, Crossen bei Zwickau, Landsberg am Lech und ab Mitte 2022 auch in Berlin. Wer sich bereits zu einem Kurs nach den vorherigen Richtlinien angemeldet hat, kann diesen entweder besuchen oder auf einen Termin nach DGUV-Information 209-093 umbuchen. Weitere Informationen zur neuen Schulung finden sich hier.

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