Orientierung an der A-Klasse
Was die Motorisierung angeht, kann man sich getrost an der A-Klasse orientieren. Den Einstieg bildet der kleine, 1,33-Liter-Vierzylinder-Benziner (GLA 180) mit 136 PS, gefolgt vom Zweiliter-Benziner GLA 200 (163 PS), der mit 190, beziehungsweise mit 224 PS auch im GLA 220 und GLA 250 sitzt.
Bei den Dieselmotoren stehen ein 1,5-Liter- (GLA 180 d, 116 PS) und ein 2,0-Liter-Vierzylinder als GLA 200 d mit 150 PS zur Verfügung. Im GLA 220 d gibt es sogar 190 PS. Wem der Sinn nach noch mehr Leistung steht, wird bei der Tochter AMG fündig. Sie bietet zunächst den GLA A35 4Matic an, vermutlich mit 306 PS. Später wird es zusätzlich den GLA 45 4Matic geben. Unter seiner Haube sitzt der stärkste Zweiliter-Vierzylinder der Welt. Leistung: 387 oder 421 PS.
Verbesserung der CO2-Bilanz
Diese Kompaktsportler spülen zwar gutes Geld in die Daimler-Kasse, verbessern aber nicht die CO2-Bilanz der Modellpalette. Das soll der GLA mit Plug-in-Hybrid übernehmen. Kombiniert werden hier der 1,33-Liter-Vierzylinder und ein 75 kW/102 PS starker Elektromotor. Er sitzt zwischen Motor und Getriebe.
Das Modell läuft unter der Bezeichnung GLA 250 e, die Systemleistung beträgt 218 PS und die elektrische Reichweite soll bei rund 60 Kilometern liegen. Möglich macht dies eine Batterie mit einer Kapazität von 15,6 kWh. Sie sitzt im Heck. Die Technik stammt vollständig aus der A-Klasse. Mercedes spendiert dem GLA 250 e – ungewöhnlich in diesem Segment – die Möglichkeit, mit Gleichstrom geladen zu werden. Über den CCS-Stecker sind bis zu 24 kW Leistung übertragbar.
Den Marktstart für den neuen GLA plant Mercedes für den Frühsommer 2020. Preise nennt man logischerweise noch nicht. Zur Orientierung: Das jetzige Modell startet bei kurz über 30.000 Euro. Dass der Neue günstiger werden wird, ist eher nicht zu erwarten.
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