Neuer Tarifvertrag in Baden-Württemberg

Autor: Christoph Baeuchle

Nach Bayern gibt es auch in Baden-Württemberg einen neuen Tarifvertrag. In zwei Schritten steigen tarifgebundene Gehälter um insgesamt 5,3 Prozent.

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Mehr im Geldbeutel: In Baden-Württemberg steigen die Tariflöhne im Kfz-Gewerbe.
Mehr im Geldbeutel: In Baden-Württemberg steigen die Tariflöhne im Kfz-Gewerbe.
(Bild: gemeinfrei / Pixabay )

Bayern hat vorgelegt, nun zieht das Ländle nach: Die Tarifgemeinschaft für Betriebe des Kraftfahrzeug- und Tankstellengewerbes Baden-Württemberg hat mit der IG Metall einen Abschluss erzielt, der in weiten Teilen dem Vertrag in Bayern gleicht.

Rückwirkend zu Anfang Juni 2019 sollen die Gehälter in tarifgebundenen Autohäusern und Werkstätten um 2,7 Prozent (mindestens 80 Euro) steigen. Anfang August 2020 folgt der zweite Schritt mit einer Erhöhung um 2,6 Prozent (mindestens 80 Euro). Damit steigen die Tariflöhne, wie in Bayern, um insgesamt 5,3 Prozent.

Auch bei der Entlohnung der Auszubildenden orientiert sich der baden-württembergische Abschluss an der Vorlage aus Bayern: In zwei Schritten, Anfang Juni 2019 und Anfang August 2020, erhalten die Azubis jeweils 50 Euro mehr.

Damit sind die beiden Vertragsparteien bereits in der zweiten Runde einig geworden. „Das Tarifergebnis bewegt sich angesichts der Herausforderungen der Branche am Rande des Vertretbaren“, resümiert Carsten Beuß, Hauptgeschäftsführer des Kfz-Gewerbes Baden-Württemberg. Positiv sei beispielsweise die Planungssicherheit durch den langfristigen Abschluss. Der Vertrag hat eine Laufzeit bis Ende Mai 2021.

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 Christoph Baeuchle

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Chefreporter Automobilwirtschaft & Politik/Verbände