Oldtimer wecken an Pfingsten Emotionen

Sachs Franken Classic lockt Zehntausende an die Rallyestrecke

| Autor: Andreas Grimm

Bereits zum 18. Mal fand die mittlerweile legendäre Oldtimerrallye „Sachs Franken Classic" statt.
Bereits zum 18. Mal fand die mittlerweile legendäre Oldtimerrallye „Sachs Franken Classic" statt. (Bild: Dominsky)

Oldtimerfreunde aus ganz Deutschland sowie der Schweiz haben sich am Pfingstwochenende in Bad Kissingen zu einer der beliebtesten Oldtimerrallyes das Landes getroffen. Die Traditionsveranstaltung führte in diesem Jahr wieder durch Unterfranken und erstmals auch durch Thüringen. An der maßgeblich vom Automobilzulieferer und Ersatzteilehersteller ZF unterstützten „Sachs Franken Classic“ nehmen traditionell auch zahlreiche Vertreter aus der Kfz-Branche teil. In diesem Jahr traten unter anderem zwei Teams der Vogel Business Media an, dem Verlag von »kfz-betrieb«, sowie zwei Händler, die ihren Startplatz bei einem Gewinnspiel der Fachzeitschrift gewonnen hatten.

Zur 18. Auflage der Oldtimerrallye waren 170 Fahrzeuge gemeldet, allein rund ein Viertel davon Vorkriegsklassiker. Aber auch die „moderneren Oldtimer“ ab etwa 1970 sind immer stärker vertreten, repräsentiert auch durch jüngere Fahrer. „Immer mehr Menschen sind begeistert von echten Oldtimern“, konstatierte Hans-Jürgen Schneider, Standortleiter Schweinfurt der ZF Friedrichshafen AG. In Schweinfurt war früher der Hauptsitz der Sachs AG, die inzwischen im ZF-Konzern aufgegangen ist. Das Engagement bei der beliebten Rallye führt ZF jedoch seitdem weiter. Veranstaltet wird das Klassikevent ehrenamtlich von den Motorsportclubs AC Karlstadt und MSC Zellingen.

Die laut Veranstaltungsleiter Karlheinz Schott „wohl ausgereifteste Veranstaltung dieser Art in Deutschland“ schickt die Teilnehmer über 500 Kilometer durch Flur- und Weinbergswege, über Nebenstraßen und Marktplätze, vorbei an Naturdenkmälern und Sehenswürdigkeiten, wobei der Fahrspaß Priorität hat. Dennoch: Bei nicht wenigen Teilnehmern steht auch die Hatz und das Feilschen um Hundertstelsekunden im Vordergrund, wie das mehrmalige Gewinnerteam der Rallye, Norbert Henglein und Günter Röthel, auch in diesem Jahr eindrucksvoll demonstrierte.

Über zahlreiche neue Strecken hatten die Veranstalter die Teilnehmer in diesem Jahr geschickt – unter ihnen neben verschiedenen Autohändlern und Werkstattbetreibern auch Showgrößen wie Roberto Blanco und Urban Priol. Von Sponsor ZF nahm in diesem Jahr Norbert Odenthal teil, Geschäftsführer von ZF Race Engineering in Schweinfurt. Wie in den vergangenen Jahren auch säumten zahlreiche Zuschauer aus der Region die Strecken, um die Oldtimer zu bewundern und ihre Fahrer anzufeuern. Die Mittagspausen in einem historischen Eisenbahnwerk in Meiningen sowie auf dem Würzburger Marktplatz luden zudem viele Passanten ein, sich mit Oldtimern auseinanderzusetzen.

Kommentare werden geladen....

Ihr Kommentar zum Thema

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 44726490 / Classic Business)

Plus-Fachartikel

Kia: Ceed als Wachstumstreiber

Kia: Ceed als Wachstumstreiber

Der Importeur geht 2019 mit E-Soul und E-Niro in die Elektrooffensive. Die Nachfrage ist hoch, doch die Stückzahlen werden klein sein. Für Volumen soll nach Ansicht von Geschäftsführer Steffen Cost vor allem die erneuerte und erweiterte Ceed-Familie sorgen. lesen

Elektromobilität: E-Volution im Handel

Elektromobilität: E-Volution im Handel

Die Autohäuser müssen sich infrastrukturell für das Elektromobilitätszeitalter rüsten. Viele Hersteller und Importeure setzen die Latte dabei hoch und treiben die Kosten in die Höhe. Die Krux ist: Mit der Installation von Ladesäulen ist es nicht getan. lesen