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Onlinehändler baut E-Auto aus Haushaltswaren

| Autor / Redakteur: sp-x / Andreas Wehner

Ein Hantelgewicht als Lenkrad, ein Pfannenwender als Gaspedal und ein Kinderbett als Chassis – Bol.com hat beim Bau seines „Winkelwagen“ der klassischen Autozulieferindustrie die kalte Schulter gezeigt.

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Das Chassis des Winkelwagens war ursprünglich ein Bettgestell.
Das Chassis des Winkelwagens war ursprünglich ein Bettgestell.
(Bild: Bol.com)

Das holländische Onlineversandhaus Bol.com hat seinen 18. Geburtstag zum Anlass genommen, ein äußerst skurriles Elektroauto aus 223 Artikeln seines Sortiments aufzubauen. „Winkelwagen“, was übersetzt Einkaufswagen bedeutet, heißt das sogar fahrbare Einzelstück.

Unter anderem Haushaltswaren und Möbel werden über Bol.com gehandelt, weshalb für den Bau von Chassis und Karosserie ein Bettgestell und eine Badewanne verwendet wurden. Die Fahrgäste sitzen auf Bürostühlen, während für die Pedalerie Pfannenwender montiert wurden. Als Kühlergrill trägt der Winkelwagen einen Grillrost, während beleuchtete Schminkspiegel als Außenspiegel sowie Hundeleinen als Sicherheitsgurte dienen.

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Für den Vortrieb ist ein E-Motor aus einem Senioren-Scooter verantwortlich. Mit einer Batterieladung soll der rund 2,70 Meter kurze und 320 Kilogramm schwere Winkelwagen bis zu 35 Kilometer weit kommen. Bol.com beweist mit dem Projekt, das Elektroautos keineswegs teuer sein müssen: Der Bestellwert für die verwendeten Komponenten soll bei rund 7.500 Euro liegen.

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