Onlineplattform für interne Wettbewerbe

Autor / Redakteur: Julia Mauritz / Julia Mauritz

Der Hamburger Softwarespezialist „Asdag“ hat ein cloudbasiertes Bonifizierungssystem entwickelt, das Autohäusern vorspezifizierte, individualisierbare Vertriebskampagnen und interne Wettbewerbe bietet.

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(Bild: Asdag)

Der Hamburger Softwarespezialist „Application Service Development“ (Asdag), langjähriger Systemlieferant des BMW-Bonfizierungssystems „Allstarlounge“, hat ein markenunabhängiges, cloudbasiertes Bonifizierungssystem namens „Asdagcloud Automotive“entwickelt. Mit dessen Hilfe können Pkw- und Nutzfahrzeughändler die Leistung ihrer Mitarbeiter messen, steuern und über ein Punktesystem bonifizieren.

Auf einer Onlineplattform finden die Betriebe unter anderem vorspezifizierte Vertriebskampagnen, Wettbewerbe und Aktionen im Sales- und Aftersales-Bereich, die sie an die eigenen Bedürfnisse anpassen können.

Durch ein integriertes Content-Management-System können Autohäuser speziell für interne Mitarbeiterwettbewerbe Webseiten im Responsive Design erstellen, in die unter anderem Rankings und Befragungen integriert werden können. Die Autohäuser haben die Wahl zwischen verschiedenen Bonifizierungsmöglichkeiten, dazu zählen Sachwerte genauso wie die Umwandlung von Punkten in Mastercard-Guthaben. Ein entsprechendes Shopsystem ist ebenfalls integriert.

Eine Demoversion, die kostenlos auf der Webseite des Softwarespezialisten angefordert werden kann, liefert Beispiele für das Vertriebsmarketing und für Wettbewerbe.

Um das Bonifizierungssystem in den eigenen Betrieben einzusetzen, muss ein Betrieb ein zwölfmonatiges Abo abschließen. Dieses bietet der Softwarespezialist laut eigenen Angaben zum Marktstart zu Sonderkonditionen an. In der monatlichen Grundgebühr von 250 Euro sind zehn Nutzer enthalten, jeder weitere Nutzer kostet 7,50 Euro, egal wie viele Standorte ein Autohaus hat. Eine Autohausgruppe mit 100 Sales- und Aftersales-Mitarbeitern an drei Standorten zahlt für das System beispielsweise 925 Euro pro Monat und kann dabei für jeden Standort individuelle Wettbewerbe durchführen.

Bei den Prämien können die Betriebe nach Angaben des Softwareherstellers sowohl die Steuer- und Abgabenfreiheit bei Zuwendungen bis zu 44 Euro pro Kalendermonat als Freigrenze nutzen, als auch die §-37-b-Pauschalierung der Einkommensteuer bei Sachzuwendungen bis 10.000 Euro pro Kalenderjahr. Über das System ließen sich damit Zuwendungen bis 528 Euro im Kalenderjahr steuer- und abgabenfrei brutto für netto verteilen und die Steuern für Sachleistungen bis maximal 10.000 Euro pauschal abführen.

Kostenlose Studie über die Wirkung von Incentives

Erklärtes Ziel der Branchenlösung ist es, das Vertriebspotenzial der Mitarbeiter zu heben. Wie Incentives im Autohandel wirken, hat das Softwareunternehmen im Rahmen einer Studie analysiert, die kostenlos heruntergeladen werden kann. Dazu hat es mehrere Hundert Motivationsmaßnahmen im Autohandel auf Erfolgs- und Misserfolgsfaktoren untersucht.

Die Analyse kommt zu dem Ergebnis, dass Incentives aus der Schublade ihre Wirkung meistens verfehlen. Positive Effekte bringe eine solche Maßnahme nur, wenn man sie an die individuelle Situation im Unternehmen anpasse. Zudem gelte es, Mehrwerte für die Mitarbeiter klar zu kommunizieren. Mit hohen Boni und Prämien allein gelinge es nicht, Mitarbeiter zu motivieren. „Leistung entsteht aus innerem Antrieb und der Überzeugung, das Richtige zu tun. Prämien können dabei unterstützen, aber nicht die Aufgabe lösen. Als Unternehmer müssen Sie die Lust Ihrer Leute auf den eigenen Erfolg und die eigene Leistung fördern. Ein gutes Bonifizierungskonzept kann hilfreich sein, um eine Leistungskultur zu entwickeln“, sagt Jakob Braendle, Consultant und Business Analyst beim Hamburger Unternehmen.

Aktuell bereitet der Softwareanbieter eine weitere Wettbewerbsstudie vor, die den Verlauf und die Wirkungsweise von Vertriebswettbewerben im Autohandel unter die Lupe nimmt. Dazu sucht das Unternehmen teilnehmende Betriebe mit mindestens zwei größeren Standorten und 50 Vertriebsmitarbeitern pro Standort. Interessenten können sich online bewerben. Mit einem Standort wird ein Vertriebswettbewerb auf der Asdag-Plattform definiert und durchgeführt. Das Softwarehaus wertet die Ergebnisse anschließend aus und vergleicht die Vertriebszahlen mit dem Standort ohne Wettbewerb. Die teilnehmenden Betrieben müssen lediglich die Kosten für die Prämien zahlen.

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