Suchen

Opel: 350 Ladesäulen am Hauptsitz aufgestellt

Autor / Redakteur: Jens Rehberg / Jens Rehberg

Die Opel-Händler müssen derzeit ihre Höfe mit Ladeinfrastruktur aufrüsten. Der Herstellerpartner geht allerdings mit gutem Beispiel voran und hat in Rüsselsheim in einem ersten Schritt 350 Ladepunkte für Flottenfahrzeuge auf dem Werksgelände installiert.

Firmen zum Thema

Mit einem seit Jahresbeginn laufenden Infrastrukturprojekt strebt Rüsselsheim die höchste Ladesäulendichte in der EU an.
Mit einem seit Jahresbeginn laufenden Infrastrukturprojekt strebt Rüsselsheim die höchste Ladesäulendichte in der EU an.
(Bild: Opel)

Der Rüsselsheimer Autobauer hat an seinem Hauptsitz 350 E-Ladepunkte installiert. Wie Opel am Montag mitteilte, stehen die Säulen allesamt an Stellplätzen für Dienstwagen und Entwicklungsfahrzeuge – über das komplette Werksgelände verteilt. Die Infrastrukturmaßnahme ist Teil eines Gemeinschaftsprojektes mehrerer Partner, zu dem die Stadt Rüsselsheim, die Hochschule Rhein-Main und Opel gehören. Das Projekt wird vom Bund mit insgesamt 12,8 Millionen Euro gefördert.

Über die verbleibende Investitionshöhe für den Hersteller schweigt sich Opel aus. In der nächsten Projektphase sollen 600 weitere, öffentlich zugängliche Ladepunkte auf Parkflächen um das Werksgelände herum installiert werden, vor allem für die Versorgung von Mitarbeiterfahrzeugen. Zudem sollen im übrigen Stadtgebiet weitere 350 Ladesäulen aufgebaut werden – in Wohngebieten, auf dem Uni-Campus, in Wohnanlagen der Gewobau Rüsselsheim, auf Parkplätzen ausgewählter Supermärkte und Einkaufszentren sowie auf dem Gelände des städtischen Klinikums.

Insgesamt 350 Ladepunkte hat Opel auf seinem Werksgelände installiert – zum Vergrößern bitte klicken.
Insgesamt 350 Ladepunkte hat Opel auf seinem Werksgelände installiert – zum Vergrößern bitte klicken.
(Bild: Opel)

Wie ein Unternehmenssprecher auf Anfrage sagte, handelt es sich bei den bereits installierten Ladepunkten auf dem Opel-Gelände hauptsächlich um 22-kW-Wechselstromsäulen. An 2 der 350 Standorte stünden zudem 50-kW-Gleichstromladesäulen. In der jetzt abgeschlossenen Projektphase seien verschiedene Hardware-Lieferanten zum Zuge gekommen – man wolle Erfahrungen mit unterschiedlichen Systemen sammeln, so der Sprecher.

(ID:46293236)