Opel: „Das muss schneller gehen“

Autor / Redakteur: Das Gespräch führte Jens Rehberg / Jens Rehberg

Statt bunte Zukunftsbilder zu malen, konzentriert sich Opel-Deutschland-Chef Ulrich Selzer auf das Hier und Jetzt: besser Autos verkaufen. Damit ein neuer Opel wieder „in zehn Minuten verkauft“ werden kann, muss auch der Hersteller noch einiges tun.

Im Opel-Handel gelten zurzeit 76 Verkaufsprogramme – nach Ansicht von Ulrich Selzer ist das zu kompliziert.
Im Opel-Handel gelten zurzeit 76 Verkaufsprogramme – nach Ansicht von Ulrich Selzer ist das zu kompliziert.
(Bild: Andreas Liebschner/Opel)

Redaktion: Ein erstes Fazit nach Ihrer Startphase bei Opel?

Ulrich Selzer: Opel ist bestens für die Zukunft aufgestellt. Wir haben jetzt das dritte Halbjahr in Folge mit schwarzen Zahlen abgeschlossen und insgesamt mehr als 1,5 Milliarden Euro Betriebsgewinn erwirtschaftet. Neulich haben wir den Händlern auf einer Tagung einige neue Modelle gezeigt, die sie sehr positiv aufgenommen haben. Jetzt gilt es, Opel in Deutschland weiter voranzubringen.

Worum geht es konkret?

Um die Vermarktungsleistung in Deutschland. Die meisten Menschen haben ein positives Grundgefühl für Opel, das wollen wir weiter stärken.