Ersatzverglasung
Du nix Klebeexperte? Du Problem!
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Immer wieder definiert die Industrie „schöne“ neue Standards. So wie den „Volkswagen Group Klebeexperten“. Wer ein solcher nicht ist, erneuert bei Fahrzeugen des Konzerns bald keine Scheibe mehr – jedenfalls nicht, wenn er nach Herstellervorgaben arbeitet.
Der Fortschritt ist eine Schnecke“, formulierte einst Günter Grass. Eine Aussage, mit der der Schriftsteller, Bildhauer und Grafiker definitiv ins Schwarze traf. Doch wenn auch langsam, so schreitet nicht nur eine Schnecke im Leben voran, sondern auch besagter Fortschritt – und beglückt uns mit neuen Erkenntnissen. Beispielsweise mit solchen bei der Verklebung von Windschutzscheiben. Wer hier bislang den Standpunkt vertrat, dass sich technisch die letzten Jahrzehnte kaum was getan hat und es auch künftig so bleiben wird, den belehrt die Volkswagen-Gruppe jetzt eines Besseren. Zugegeben: Es ist nicht eine Technik, die der Wolfsburger-Konzern hier neu definiert. Wohl aber eine Qualifikation. Und die hört auf den Namen „Volkswagen Group Klebexperte“.
Eine Qualifikation, die es in sich hat. Warum? Ganz einfach: Weil sie eine umfangreiche Schulung bedingt und im Alltag Bürokratie verursacht. Und weil sie jeden Betrieb betrifft, der eine Ersatzverglasung an einem neueren Audi, Seat (Cupra), Skoda bzw. Volkswagen Pkw/Nutzfahrzeug vornimmt; also jeden Betrieb innerhalb der jeweiligen Serviceorganisation, aber auch außerhalb, so er in seiner Kundenansprache den Begriff „nach Herstellervorgaben“ nutzt bzw. auf der rechtlich sicheren Seite stehen möchte. Mit anderen Worten: Der neue „VW-Standard“ betrifft auch sämtliche freien Werkstätten bzw. Autoglaser.
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