Jeep-Rückruf Kurzschluss in Servolenkungspumpe erhöht Brandgefahr

Von Niko Ganzer 1 min Lesedauer

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In Deutschland sollen über 1.600 Gladiator- und Wrangler-Halter bis zur Überprüfung ihres Geländewagens nicht mehr in der Nähe von Gebäuden oder anderen Fahrzeugen parken. Weltweit sind es über 1,3 Millionen.

Auch einige neuere Wrangler-Modelle sind hierzulande von der jüngsten Jeep-Rückholaktion betroffen.  (Bild:  Stellantis)
Auch einige neuere Wrangler-Modelle sind hierzulande von der jüngsten Jeep-Rückholaktion betroffen.
(Bild: Stellantis)

Ein weltweit siebenstelliger Rückruf von Jeeps betrifft in Deutschland 1.620 Gladiator- und Wrangler-Einheiten. Das bestätigte eine Sprecherin des Stellantis-Konzerns auf Nachfrage. Bei einigen Fahrzeugen der Modelljahre 2021 bis 2025 könne die elektrische Verbindung der elektrohydraulischen Servolenkungspumpe (EHPSP) überhitzen. „Dies kann zu einem Ausfall der Lenkunterstützung oder zur Anzeige des Diagnosehinweises ‚Service Power Steering‘ führen“, erläuterte sie.

Zudem bestehe erhöhte Brandgefahr – auch nach abgeschaltetem Motor. Daher ergeht an die betroffenen Fahrzeughalter die Aufforderung, ihren Jeep bis zur Durchführung der Rückrufmaßnahme nicht in der Nähe von Gebäuden oder anderen Autos zu parken. Die Abhilfe besteht in einer Prüfung der Verkabelung der EHPSP. Bei Bedarf wird sie der Vertragsbetrieb ersetzen. Die Dauer des Werkstattaufenthalts bezifferte die Sprecherin auf 0,3 bis 1,9 Stunden. Anschließend erfolgt ein Eintrag ins interne System unter dem Aktionscode „21D“.

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