Antriebstechnik Wege zur Elektrifizierung

Von Hanno Boblenz 4 min Lesedauer

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Das neue Traxon-Getriebe von ZF ist sowohl als klassischer Hybrid ohne Ladeanschluss als auch als Plug-in-Hybrid ausgelegt. Fahrzeugherstellern eröffnet Traxon 2 Hybrid unterschiedliche Möglichkeiten, den Verbrauch zu reduzieren.

Das Antriebsstrang-Programm für Nutzfahrzeuge von ZF beinhaltet diverse Hybrid- und Elektrovarianten für die unterschiedlichsten Anwendungsgebiete.(Bild:  ZF Group)
Das Antriebsstrang-Programm für Nutzfahrzeuge von ZF beinhaltet diverse Hybrid- und Elektrovarianten für die unterschiedlichsten Anwendungsgebiete.
(Bild: ZF Group)

Batterieelektrische Lkw gelten als Zukunft des Fernverkehrs. Trotzdem investiert ZF derzeit in eine Technologie, die viele bereits auf dem Rückzug sahen: den Hybridantrieb. Allerdings ändert der Zulieferer seine Strategie nicht. Vielmehr reagiert man in Friedrichshafen auf geänderte Rahmenbedingungen im Fernverkehr. Denn während die EU ihre CO2-Vorgaben kontinuierlich verschärft, fehlen auf vielen Fernverkehrsrouten noch leistungsfähige Ladeinfrastruktur und ausreichende Netzanschlüsse. Das Gros der Speditionen kann nicht von heute auf morgen auf E-Antriebe umsteigen.

Mit dem Hybrid-Getriebe können Hersteller ihre vorhandenen Fahrzeugkonzepte jedoch vergleichsweise einfach und kostengünstig elektrifizieren und eine Zwischenlösung anbieten. Bereits 2018 stellte ZF eine Hybridversion des Getriebes vor. Mit dem Traxon 2 Hybrid passt das Unternehmen die Idee den heutigen Anforderungen an Elektrifizierung, 800-Volt-Technik und Plug-in-Technik an.