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Opel-Händler stellen sich der CO2-Herausforderung

| Autor: Jens Rehberg

Es ist offenbar beschlossen: Die Opel-Partner müssen sich ab Januar an individuellen CO2- und Elektrozielen messen lassen. So mancher Händler ist allerdings zuversichtlich, die neue Regelung zu seinen Gunsten nutzen zu können.

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(Bild: Opel)

Die Opel-Händler sehen der vom Hersteller geplanten CO2-Steuerung über das Margensystem mit gemischten Gefühlen entgegen. Wie ein Händler auf Anfrage sagte, habe auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des Opel-Händlerverbandes (VDOH) am Dienstag in Frankfurt zum Schluss eine optimistische Grundstimmung geherrscht. Die Partner hätten die neue Steuerungsmechanik im Vergütungssystem, wonach beträchtliche Bonusbausteine künftig von der Erreichung individueller CO2- und Elektroziele abhängen, akzeptiert. „Wir müssen damit leben“, so der Händler wörtlich, „eigentlich sehe ich das sogar positiv, denn wir haben bei Zielerreichung auch die Chance auf einen zusätzlichen Bonus." Ein weiterer Gesprächspartner bestätigte diese Ansicht. Andere wiederum hoben auf unkalkulierbare Risiken ab und mutmaßten bereits über zwangsläufige Korrekturen des Margensystems im kommenden Jahr.

Aus Verbandskreisen war noch am Dienstag zu hören, dass man die Erreichung der von Opel gesteckten CO2-Ziele „differenziert und kritisch“ sehe. Eine offizielle Stellungnahme des VDOH soll am Mittwoch veröffentlicht werden.

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 Jens Rehberg

Jens Rehberg

Stellv. Chefredakteur und Ressortleiter Newsdesk des »kfz-betrieb«