Werkstattkette Pitstop-Filialen tragen künftig HUK-Logo

Von Malika Matkarimova 1 min Lesedauer

Ab 2026 prangt an Pitstop-Filialen auch das HUK-Logo und ein Teil der Fassade wird gelb. Der Versicherer macht damit seine Mehrheitsbeteiligung sichtbar – obwohl der Deutschland-Chef der Werkstattkette im vergangenen Jahr ein Rebranding noch ausschloss.

In Sankt Augustin wurde die erste Pitstop-Filiale mit dem neuen Design ausgestattet. (Bild:  HUK-Coburg)
In Sankt Augustin wurde die erste Pitstop-Filiale mit dem neuen Design ausgestattet.
(Bild: HUK-Coburg)

Die Werkstattkette Pitstop signalisiert ihre Zugehörigkeit zur HUK-Versicherungsgruppe künftig außen. An den Fassaden der rund 300 Filialen wird künftig neben dem bisherigen rot-weißen Markenzeichen auch ein HUK-Logo auf gelbem Grund angebracht.

Hinter dem Schritt steckt eine längere Vorgeschichte: Der Versicherer stieg 2014 ins Werkstattgeschäft ein und wollte unter dem Namen „Die Partnerwerkstatt" bis zu 400 Betriebe gewinnen. Doch 2020 zählte das Netz erst rund 150 Standorte. Das Unternehmen änderte daraufhin seine Strategie und beteiligte sich 2022 mit 25,1 Prozent an Pitstop. 2024 stockte die HUK ihren Anteil auf 84,9 Prozent auf.

Rund 50 Standorte sollen 2026 das zusätzliche Logo erhalten, darunter an der gemeinsamen Niederlassung in Sankt Augustin. Weitere Filialen sollen im Jahresverlauf folgen. An Standorten mit HUK-Kundendienstbüro erscheint der vollständige Versicherungsname, an reinen Werkstätten nur das Logo ohne Schriftzug, so die HUK.

Noch im Januar 2025 hatte Deutschlandgeschäftsführer Florian Riedel auf die Frage nach einem Rebranding im Interview mit »kfz-betrieb« erklärt: „Pitstop ist eine starke Marke im Autoservice-Bereich, mit hohem Bekanntheitsgrad und hohen Kundenzufriedenheitswerten bei Trustpilot. Diese Vorteile wollen wir auch künftig nutzen, weshalb es derzeit keine Umfirmierungs- oder Rebranding-Pläne gibt." Die nun angekündigte Ergänzung um das HUK-Logo und die nun zu gut einem Drittel gelbe Fassade wertet das Unternehmen offenbar nicht als Rebranding – oder der Plan ist erst kurz nach dem Interview geschmiedet worden.

Die HUK-Coburg verfolgt nach eigenen Angaben mit der Beteiligung ihre Strategie, neben Versicherungen auch Mobilitätsdienstleistungen anzubieten. Zum Portfolio zählen bereits Autoservice, Gebrauchtwagen-Handel und Neuwagen-Leasing, teilt der Versicherer mit.

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