Polizeigewerkschaft hält Dieselfahrverbote in Berlin für nicht kontrollierbar

Automatisierte Kennzeichenerkennung gefordert

| Autor: dpa

(Bild: gemeinfrei / CC0)

Fahrer alter Diesel haben nach Einschätzung der Gewerkschaft der Polizei in den Fahrverbotszonen in Berlin nicht allzu viel zu befürchten. „Der Personalkörper der Berliner Polizei gibt es nie im Leben her, dass wir alle Verbotszonen im Blick behalten und dort regelmäßig kontrollieren können“, teilte die Gewerkschaft am Montag mit.

Die Fahrverbote seien unter den gegebenen Voraussetzungen nicht kontrollierbar. Die Gewerkschaft fordert eine automatisierte Kennzeichenerkennung in den betroffenen Straßenabschnitten. Der Senat hatte im Juli Dieselfahrverbote für mehrere Stellen in der Hauptstadt beschlossen, um die Stickoxidbelastung zu senken.

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22.11.19 - Künftig gilt auch auf manchem Straßenabschnitt in Berlin ein Fahrverbot für Diesel mit der Abgasnorm Euro 5 oder schlechter. Betroffen sind zwei Stadtbezirke. Rund um den Start gibt es aber noch viel Konfusion. lesen

Einige Straßenabschnitte sind nun für Diesel-Fahrzeuge bis einschließlich Abgasnorm Euro 5 tabu, um die Luftqualität zu verbessern. Wer mit seinem Auto erwischt wird, müsste nach geltender Rechtslage ein Bußgeld von 25 Euro zahlen, bei Lkw sind es 75 Euro.

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