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Polizeigewerkschaft hält Dieselfahrverbote in Berlin für nicht kontrollierbar

Autor / Redakteur: dpa / Andreas Wehner

In Berlin sind seit Kurzem bestimmte Straßenabschnitte für Diesel-Fahrzeuge bis einschließlich Abgasnorm Euro 5 tabu. Nach Einschätzung der Gewerkschaft der Polizei haben Fahrer betroffener Autos aktuell dennoch nicht allzu viel zu befürchten.

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(Bild: gemeinfrei / CC0 )

Fahrer alter Diesel haben nach Einschätzung der Gewerkschaft der Polizei in den Fahrverbotszonen in Berlin nicht allzu viel zu befürchten. „Der Personalkörper der Berliner Polizei gibt es nie im Leben her, dass wir alle Verbotszonen im Blick behalten und dort regelmäßig kontrollieren können“, teilte die Gewerkschaft am Montag mit.

Die Fahrverbote seien unter den gegebenen Voraussetzungen nicht kontrollierbar. Die Gewerkschaft fordert eine automatisierte Kennzeichenerkennung in den betroffenen Straßenabschnitten. Der Senat hatte im Juli Dieselfahrverbote für mehrere Stellen in der Hauptstadt beschlossen, um die Stickoxidbelastung zu senken.

Einige Straßenabschnitte sind nun für Diesel-Fahrzeuge bis einschließlich Abgasnorm Euro 5 tabu, um die Luftqualität zu verbessern. Wer mit seinem Auto erwischt wird, müsste nach geltender Rechtslage ein Bußgeld von 25 Euro zahlen, bei Lkw sind es 75 Euro.

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