Cadillac Ausbau des Händlernetzes mit US-Car-Spezialisten

Von Andreas Grimm 2 min Lesedauer

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Die Verkaufszahlen von Cadillac in Deutschland sind bislang verschwindend gering. Denn das US-Fabrikat musste zuletzt ohne Vertriebspartner auskommen. Jetzt formiert sich wieder ein kleines Netz.

Cadillac will in Deutschland Fuß fassen und setzt jetzt stärker auf Händler. Fünf neue Partner wurden nun vorgestellt.(Bild:  Cadillac)
Cadillac will in Deutschland Fuß fassen und setzt jetzt stärker auf Händler. Fünf neue Partner wurden nun vorgestellt.
(Bild: Cadillac)

Die US-Marke Cadillac ergänzt ihr Vertriebsnetz in Deutschland um fünf Agenturpartner. Das bisherige Netz war allerdings mehr als dünn – mit drei Stores im Eigenbetrieb in Hamburg, Frankfurt und München. Bereits im März hatte Cadillac auf Anfrage von »kfz-betrieb« die Verbesserung der regionalen Abdeckung um zwei Agenten im April und drei Partner im Mai ankündigt.

Inzwischen scheinen die Verträge unterzeichnet. Cadillac benannte in einer Mitteilung vom Montag folgende Händler als neue Agenturpartner – drei davon sind schon länger explizit mit US-Marken aktiv:

  • APW Lehmann-Automobile, Hamburg (Jeep, Alfa, US-Cars)
  • Autohaus Kramm, Berlin (Opel und US-Cars)
  • Autohaus Hermann Wiens, Billerbeck bei Münster (Opel)
  • Autosalon am Park, Mönchengladbach (Jeep, US-Cars)
  • Autohaus Brass, Frankfurt (VW-Konzernmarken, Opel, Stellantis-Marken, Kia)

„Durch die Zusammenarbeit mit etablierten Partnern können wir das Cadillac-Netzwerk in Deutschland so ausbauen, dass die Kunden direkt davon profitieren“, wird Gerald Kelleter, Head of Sales Cadillac EV in Deutschland, in der Mitteilung zitiert. Sprich, es wird für Interessenten einfacher, die Modelle zu begutachten. Die Partner seien aufgrund ihrer lokalen Marktkenntnisse, ihrer Ausrichtung auf Premium-Kunden und ihrer Kompetenz im Bereich Elektromobilität ausgewählt worden, hieß es weiter. 

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Alle neuen Partner werden sowohl Verkaufs- als auch als Serviceleistungen übernehmen. Sie sollen über eigene Showrooms für die Marke Cadillac verfügen und ein einheitliches Premium-Erlebnis bieten – von der persönlichen Beratung und Fahrzeugpräsentation bis hin zu Probefahrten und Aftersales-Betreuung. Derzeit läuft bei den Partnern noch die Einrichtung der Cadillac-spezifischen Schauraumbereiche. Die Kunden könnten die Fahrzeuge aber bereits bei den Händlern in Augenschein nehmen und sich beraten lassen, heißt es vom Importeur.

Seit bald zwei Jahren arbeitet die US-Marke Cadillac an ihrem Neuaufbau in Deutschland. Das Fabrikat ist dabei als Edelmarke mit vier rein elektrischen Modellen positioniert (Lyriq, Lyriq-V, Optiq und Vistiq). Weitere Modelle sind zunächst nicht vorgesehen. Als Zielbild für das Vertriebsnetz gab der Importeur im März an, „mittelfristig ein flächendeckend gut erreichbares Netz an Vertriebspartnern anzustreben, um kurze Wege und persönliche Beratung für unsere Kunden sicherzustellen“.

Ein Interessenschub seitens der Konsumenten ist wohl dringend nötig. In den ersten vier Monaten des Jahres kamen gerade einmal 24 Cadillac-Modelle neu auf die Straßen. Und davon wiederum waren die Mehrzahl Escalade-Modelle, die gar nicht zum offiziellen Lieferprogramm des Importeurs gehören.

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