Produktion gestoppt: Byton geht das Geld aus

Autor / Redakteur: Christoph Seyerlein / Christoph Seyerlein

Byton galt bislang als eines der hoffnungsvollsten Elektroauto-Start-ups weltweit. Nun sieht es für die Chinesen schlecht aus. Das Unternehmen befindet sich offenbar in schweren Geldnöten.

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Die Zukunft von Byton ist äußerst ungewiss.
Die Zukunft von Byton ist äußerst ungewiss.
(Bild: Byton)

Das chinesische Elektroauto-Start-up Byton hat Geldsorgen. Das Unternehmen bestätigte am Dienstag verschiedene Medienberichte, wonach es seine Produktion zunächst für ein halbes Jahr einstellt. „Die neue Coronapandemie hat die Finanzierung und den Produktionsbetrieb von Byton vor große Herausforderungen gestellt“, erklärte das Unternehmen, zu dessen Investoren der staatliche Autohersteller FAW und der Batteriehersteller CATL gehören.

Man wolle nun die Personalkosten senken und eine strategische Neuorganisation in Angriff nehmen. Der Bayerische Rundfunk meldete am Dienstag, die chinesischen Angestellten bekämen bereits seit März keinen Lohn mehr. In den USA habe es bereits zahlreiche Entlassungen gegeben, die Angestellten in Deutschland seien in Kurzarbeit.

Marktstart war zeitnah angepeilt

Noch in diesem Jahr wollte Byton die ersten Exemplare seines ersten Modells M-Byte in China auf den Markt bringen. Anfang 2021 sollte Kalifornien folgen, der Start in Europa war für Ende 2021 geplant.

Im März hatte das Start-up diese Pläne noch bekräftigt. Den ersten Vertriebsstützpunkt in Europa wolle man im zweiten Quartal 2021 in Zürich eröffnen, kündigte das Unternehmen damals an. Daraus wird nun erst einmal nichts.

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