PSA: Angriff in allen Segmenten

Autor / Redakteur: Jan Rosenow / Jan Rosenow

Markengebundener Service ist den PSA-Managern zu wenig. Mit der Werkstattkette Euro Repar wollen sie auch im freien Markt angreifen. Selbst für sparsame Internetkunden haben die Franzosen etwas im Angebot.

(Bild: PSA)

Werden wir von unserer Zeit später, in der Rückschau, einmal als dem „Peak Service“ reden? Zur Erklärung: Mit dem Begriff „Peak Oil“ bezeichnet man den Zeitpunkt, zu dem die globale Ölförderung ihr Maximum erreicht und von dem aus sie unumkehrbar abnimmt. Es gibt das eine oder andere Indiz dafür, dass auch der Serviceumsatz in der deutschen Kfz-Branche sein Maximum schon erreicht oder überschritten haben könnte. Immer weniger Wartungs- und Reparaturarbeiten sind nötig, die Teilepreise dürften durch den Internethandel sinken, und Elektrofahrzeuge brauchen kaum noch Wartung und Verschleißteile. Im Ergebnis schrumpft der Serviceumsatz im deutschen Kfz-Gewerbe (2014: 20,89 Mrd. Euro, 2015: 20,15 Mrd. Euro für Wartungen und Reparatur, Quelle: DAT).

Besonders auffällig sind diese Entwicklungen im Markenhandel. Längere Serviceintervalle und sinkende Reparaturhäufigkeit treffen eben vor allem die jüngeren Fahrzeuge. Und so müssen sich nicht nur Autohändler fragen, wie sie diesen Entwicklungen begegnen wollen, sondern auch die OEMs, die über ihre Originalteile ja am Wartungs- und Reparaturgeschäft kräftig mitverdienen. Eine umfassende Antwort auf diese Frage hat nun der PSA-Konzern vorgelegt.