PSA elektrifiziert das komplette Transporterprogramm

Große Vans, Mittelklasse und Kastenwagen

| Autor: sp-x/gr

Die Nutzfahrzeuge aus dem PSA-Konzern werden in den kommenden Jahren durchgängig elektrifiziert.
Die Nutzfahrzeuge aus dem PSA-Konzern werden in den kommenden Jahren durchgängig elektrifiziert. (Bild: Peugeot)

Der französische PSA-Konzern baut seine Flotte von Elektrotransportern aus. Auf der Nutzfahrzeugmesse in Birmingham stellte der Autobauer die E-Varianten der großen Lieferwagen Peugeot Boxer und Citroën Jumper vor. Auf den Markt kommen dürften sie im Laufe des Jahres. Angeboten werden zwei unterschiedliche Reichweiten-Varianten: eine mit 225 Kilometern und eine mit 270 Kilometern (NEFZ). Produziert werden die Modelle im italienischen Werk Val die Sangro vom Technologiepartner BD Auto.

Angesichts des wachsenden Interesses der Kunden an elektrifizierten Nutzfahrzeugen – und wachsender Notwendigkeiten wegen drohender Fahrverbote – ist die Reaktion von PSA nur folgerichtig. Mit einem Marktanteil von 24,7 Prozent im Jahr 2018 ist der Konzern nach eigenen Angaben Spitzenreiter im Segment der leichten Nutzfahrzeuge in Europa.

Die Elektrifizierung der Nutzfahrzeuge zieht sich durch alle Größenklassen – sowohl in den Pkw- wie in den Nutzfahrzeugausführungen. Bei den Mittelklasse-Vans plant PSA für das Jahr 2020 Stromer-Versionen von Peugeot Expert und Traveller, bei der Schwestermarke Citroën stehen Jumpy und Space Tourer auf der Elektrifizierungsliste und Opel wird Vivaro Cargo und Vivaro unter Strom setzen.

Erfahrung mit der Elektrifizierung sammelt der PSA-Konzern schon seit 1998. Damals kamen die elektrischen Stadtlieferwagen Peugeot Partner und Citroën Berlingo auf den Markt. Diese beiden Baureihen werden überarbeitet und im Jahr 2021 durch eine neue Generation abgelöst. Dann wird es auch eine Elektro-Variante des dann baugleichen Opel Combo als E-Kastenwagen geben.

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