PSA-Marken legen mit Kleinbus los

Autor Christoph Baeuchle

Zum Absatzvolumen tragen Citroën Spacetourer und Peugeot Traveller wenig bei. Aber mit den beiden Großraumlimousinen wollen die PSA-Marken neue Kunden erschließen.

Neu im PSA-Portfolio: Citroën Spacetourer (und der baugleiche Peugeot Traveller).
Neu im PSA-Portfolio: Citroën Spacetourer (und der baugleiche Peugeot Traveller).
(Bild: PSA)

Die PSA-Marken Peugeot und Citroën gehen mit ihrem baugleichen Kleinbus Traveller und Spacetourer an den Start. Das Modell, das die Franzosen erneut in Kooperation mit dem japanischen Hersteller Toyota (Pro Ace) auf den Markt bringen, soll den Absatz weiter anschieben.

Zwar sind die Stückzahlen relativ gering, beide Marken rechnen mit einem Absatz von je rund 1.600 Einheiten, doch die Zielgruppe ist eine neue. Traveller und Spacetourer sollen den beiden Platzhirschen, VW Multivan und Mercedes V-Klasse, Anteile abjagen.

Citroën Spacetourer/Peugeot Traveller: Platz für alle
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Um sich nicht gegenseitig den Markt streitig zu machen, konzentrieren sich die beiden Marken auf unterschiedliche Zielgruppen. Während sich Citroën eher an Familien wendet, richtet sich Peugeot verstärkt an Geschäftskunden. Allerdings sind beide Marken offen für die Kunden der jeweils anderen Zielgruppe.

Den Kleinbus bieten Peugeot und Citroën in drei verschiedenen Längen: von 4,60 über 4,95 bis 5,30 Meter (letztere erst ab Mitte 2017 erhältlich). Spacetourer und Traveller sollen über ihre Variabilität sowie über die umfangreiche Serienausstattung punkten. Dazu gehören auch diverse Assistenzsysteme.

Nur Diesel im Angebot

Als Antriebsaggregat können die Kunden zwischen vier verschiedenen Dieselmotoren wählen. Die Palette reicht vom 1.6L Blue HDi mit 95 PS bis zum 2.0L Blue HDi mit 177 PS. Aus Sicht des Importeurs stellt es kein Nachteil, dass Peugeot und Citroën nur Dieselmotoren im Angebot haben, auch wenn der Selbstzünder aufgrund der VW-Abgas-Affäre derzeit unter Druck steht.

Preislich sind die Franzosen deutlich günstiger als ihre Wettbewerber: Der Einstiegspreis der Business-Variante beginnt bei beiden Marken bei 34.380 Euro. Familien müssen mehr bezahlen: Hier starten die Preise bei 35.650 Euro.

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