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Radlagertausch: Richtig reinziehen

| Redakteur: Ottmar Holz

Das moderne Auto ist undenkbar ohne hochpräzise Radlager. Derzeit sind kompakte Einheiten aus Nabe, Wälzlagern und Impulsgeberringen aktuell. Der Austausch dieser Lager gelingt nur mit Spezialwerkzeug.

Mit dem richtigen Spezialwekzeug baut der Monteur das Kompaktlager schnell und sicher aus und beschädigt keine weiteren Bauteile der Radaufhängung.
Mit dem richtigen Spezialwekzeug baut der Monteur das Kompaktlager schnell und sicher aus und beschädigt keine weiteren Bauteile der Radaufhängung.
(Foto: Holz)

Alles, was schneller als ein Ochsenkarren ist, braucht leichtgängige Radlager. Vor 2.500 Jahren beeindruckten bereits die Kelten ihre Gegner mit schnellen Streitwagen – die Achsen hatten schon Wälzlager. Den endgültigen Durchbruch für die reibungsarme Technik brachte die Erfindung der Kugelschleifmaschine durch Friedrich Fischer; erstmals konnten hinreichend genau gleiche Kugeln in großen Stückzahlen produziert werden.

Die Lager halten lange: Aktuelle Pkw-Radlager erreichen durchaus 100.000.000 Umdrehungen und mehr – dies entspricht einer Laufleistung von circa 180.000 Kilometern. Allerdings können sie auch viel früher ausfallen, denn einige Dinge vertragen sie gar nicht.