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Renault-Nissan-Mitsubishi: Neuer Manager soll „große Vorhaben“ umsetzen

Autor / Redakteur: dpa / Andreas Grimm

Die Allianz aus Renault, Nissan und Mitsubishi hat einen neuen Top-Manager. Hadi Zablit soll als Generalsekretär die innere Einheit der Autobauer wieder herstellen und zukunftsweisende Projekte anstoßen und koordinieren.

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Hadi Zablit wird Generalsekretär der Allianz aus Renault, Nissan und Mitsubishi.
Hadi Zablit wird Generalsekretär der Allianz aus Renault, Nissan und Mitsubishi.
(Bild: Renault)

Die Autoallianz von Renault, Nissan und Mitsubishi hat Hadi Zablit zum Generalsekretär ernannt. Der 49-Jährige mit Wurzeln im Libanon werde auf dem neu geschaffenen Posten große Vorhaben der Allianz steuern, teilte Renault am Mittwoch in Boulogne-Billancourt bei Paris mit. Zablit arbeite bereits seit gut eineinhalb Jahren für die französisch-japanische Autoallianz. Details zu den „großen Vorhaben“ sollen zu einem späteren Zeitpunkt öffentlich gemacht werden.

Zablit ist seit März 2018 in der Allianz als Vorstand Business Development verantwortlich für die Entwicklung von Innovationen sowie einer neuen A-Segment-Plattform für die Mitglieder der Allianz. Von Januar 2017 bis März 2018 war er bei seiner Einführung Geschäftsführer von Renault Digital.

Das Autobündnis war nach der Verhaftung ihres Architekten Carlos Ghosn vor gut einem Jahr in eine schwere Krise geraten. Der Manager geriet wegen angeblichen Verstoßes gegen Börsenauflagen ins Visier der japanischen Justiz. Er wurde seither mehrmals wegen weiterer angeblicher Vergehen angeklagt und kam dann auf Kaution aus der Untersuchungshaft.

Bei Renault ist Präsident Jean-Dominique Senard für die Allianz verantwortlich. Er stellte in einem Interview mit der britischen Wirtschaftszeitung „Financial Times“ klar, es gebe kein Vorhaben, Renault und Nissan zu fusionieren. Renault hält 43,4 Prozent der Anteile an dem japanischen Partner.

Nissan steht erheblich unter Druck. Der Hersteller hatte unlängst berichtet, dass er in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres unter anderem wegen des starken Yen einen Gewinneinbruch verzeichnete. Als Folge kappte der Konzern seine Gewinnprognose für das noch bis 31. März 2020 laufende Gesamtjahr. Der Nettogewinn war zwischen April und September um 73,5 Prozent auf 65,4 Milliarden Yen (543 Mio. Euro) geschrumpft.

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