Renault schickt Kangoo Z.E. für 59 Euro ins Rennen

Autor / Redakteur: Christoph Baeuchle / Christoph Baeuchle

Renault schnürt in der Hauptstadt ein preiswertes Elektropaket: Die Franzosen bieten den Kangoo Z.E. ab 59 Euro monatlich an. Inklusive Batterie.

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In Berlin geht Renault mit dem Kangoo Z.E. in die E-Offensive.
In Berlin geht Renault mit dem Kangoo Z.E. in die E-Offensive.
(Bild: Renault)

Renault Deutschland startet eine Elektrooffensive in Berlin: Bis Ende des Jahres bietet der französische Importeur den Kangoo Z.E. Maxi in der deutschen Hauptstadt zum monatlichen Preis ab 59 Euro (Leasingnettorate) an – mit Batterie, ohne Anzahlung. Die Laufzeit beträgt 36 Monate.

Das geht aus einem internen Schreiben an die Renault-Händler hervor, das »kfz-betrieb« vorliegt. In der Liste steht der Kangoo Z.E. Maxi mit einem Bruttopreis von knapp 38.000 Euro.

Das günstige Angebot ist nur möglich, weil Berlin besondere Fördermaßnahmen hat: Zusätzlich zur bundesweiten Unterstützung durch das Bafa gibt es in der Hauptstadt das Programm Wirtschaftsnahe Elektromobilität (Welmo). Selbstständige sowie kleinere und mittlere Unternehmen unterstützt Berlin mit bis zu 8.000 Euro beim Erwerb eines Elektroautos.

Unterm Strich kommen für den Kangoo Z.E. Maxi 10.100 Euro zusammen. Eine Sonderzahlung ist damit überflüssig.

König-Mitarbeiter demonstrierten für E-Mobilität

Das Angebot schiebt Renault mit einer umfangreichen Werbekampagne an. Im Oktober ist der Kangoo Z.E. auf bis zu 900 City-Lightboards und Großflächenplakatwänden zu sehen. Aus Händlerkreisen war zu hören, dass sich der Importeur seine Berliner Elektrokampagne 400.000 bis 500.000 Euro kosten lässt.

Die Kampagne nützt natürlich in erster Linie den Berliner Betrieben. Bereits in der vergangenen Woche hatte das Autohaus Gotthard König, einer der größten Renault- und Dacia-Händler Deutschlands, für Elektroautos demonstriert.

Mitarbeiter des Autohauses König trommelten mit einer eigenen Demo für E-Moblität.
Mitarbeiter des Autohauses König trommelten mit einer eigenen Demo für E-Moblität.
(Bild: Autohaus König)

Im Zuge der Guerilla-Marketingaktion schickte die Autohausgruppe rund 250 Verkaufs- und Führungsmitarbeiter auf die Straße rund um den Berliner Gendarmenmarkt. Auf Plakaten forderten sie „Elektro-Förderung für alle“, mehr Ladesäulen und den Umstieg der öffentlichen Betriebe auf E-Mobilität. Am Berliner Gendarmenmarkt betreiben das Autohaus König und Renault einen Z.E.-Store.

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