DAT-Analyse Restwerte gebrauchter Elektroautos erholen sich

Von Yvonne Simon 1 min Lesedauer

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Die hohen Spritpreise haben der Nachfrage nach Elektroautos Schwung verliehen – auch nach Gebrauchtwagen. Der Deutschen Automobil Treuhand zufolge übersteigt die Nachfrage das Angebot.

Die Beliebtheit von Elektroautos hat in den letzten Monaten rasant zugenommen.(Bild:  Mauritz – VCG)
Die Beliebtheit von Elektroautos hat in den letzten Monaten rasant zugenommen.
(Bild: Mauritz – VCG)

Die Restwerte gebrauchter Elektroautos sind zuletzt leicht gestiegen. Das geht aus Daten der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) hervor. Dreijährige Stromer wurden demnach im Juni 2026 im Schnitt zu 50,9 Prozent ihres ursprünglichen Listenpreises verkauft. Das ist der selbe Wert wie im Januar 2026. Klassischerweise sinkt die Restwertkurve im Jahresverlauf aber ab. Jetzt gab es zwischen Mai und Juni einen kleinen Sprung nach oben.

Zum Vergleich: Benziner erreichten im Juni 59,6 Prozent Restwert, Diesel 58,8 Prozent. Bei den Verbrennern zeigt sich allerdings eine leichte Abwärtstendenz. Durch die hohen Kraftstoffpreise haben Käufer zuletzt Elektroautos verstärkt in den Fokus genommen. Gebrauchte BEV waren sofort verfügbar und preislich attraktiv. Gerade Fahrzeuge um die 20.000 Euro seien gefragt. Dadurch sei das Angebot in dem Segment knapp geworden, schreibt die DAT.

Die Kraftstoffpreise treiben auch die Nachfrage nach BEV-Neuwagen, insbesondere von Privatkunden, in die Höhe. Zwar sind die Zulassungen privater BEVs in den vergangenen eineinhalb Jahren langsam, aber stetig gewachsen. Seit März zeigt sich aber ein massiver Anstieg. Im Mai und Juni überholten die privaten Elektro-Zulassungen sogar erstmals die gewerblichen. Insgesamt gingen im ersten Halbjahr 55 Prozent der Zulassungen auf gewerbliche und 45 Prozent auf private Kunden zurück. Im Gesamtjahr 2025 lag das Verhältnis noch bei 64 Prozent (Gewerbe) zu 36 Prozent.

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