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„Restwerte jüngerer gebrauchter E-Autos sind sensationell“

Autor: Silvia Lulei

Autobid.de hat mit Greencars eine eigene Sparte für Hybrid- und Elektrofahrzeuge. Im Interview erklärt Peter Lindner, Vorstand der Auktion & Markt AG, die Nachfrage bei gebrauchten Hybrid- und E-Autos. Die Restwerte erreichen bis zu 80 Prozent – jedenfalls noch.

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Peter Lindner kümmert sich bei Autobid.de mit einem siebenköpfigen Team um das Thema E-Autos.
Peter Lindner kümmert sich bei Autobid.de mit einem siebenköpfigen Team um das Thema E-Autos.
(Bild: Autobid.de)

Peter Lindner: Es gibt einen Markt für gebrauchte Hybridfahrzeuge. Die interessante Frage ist allerdings, welche Basis den Motor antreibt beziehungsweise die Batterie auflädt. Je besser die Antriebsart, desto höher der Restwert. Die Geschwindigkeit der Entwicklung zeigt sich am Beispiel BMW i3: Der aktuelle i3 hat eine Batteriekapazität von 120 Ah. Das ist sensationell, wenn man den Vergleich zum Marktstart dieses Fahrzeugs sieht. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist das Marktverhalten: Es entstehen Kooperationen unterschiedlicher Unternehmen, an die früher niemand dachte. Denken Sie beispielsweise an Volkswagen und Ford oder Tech-Unternehmen wie Google, die mit Autoherstellern kooperieren.

Der Markt ist in Bewegung. In welche Richtung wird das Ihrer Meinung nach gehen?

Man kann hier fast von einer industriellen Revolution sprechen, die sich durch eine effizientere Gestaltung der Wertschöpfungskette auszeichnet.

Über den Autor

 Silvia Lulei

Silvia Lulei

Chefredakteurin »Gebrauchtwagen Praxis«, Vogel Communications Group