»kfz-betrieb« Auto-Check Fiat 500 e

Retro-Elektro, prego!

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Der 500 e wirkt viel solider und fährt komfortabler als der parallel weitergebaute 500 mit Verbrennungsmotor. Die im Tiefparterre verstaute Traktionsbatterie senkt zudem den Schwerpunkt des Gesamtfahrzeugs und verleiht der früher ziemlich torkeligen Knutschkugel ein erwachseneres und sichereres Fahrverhalten.

Hinzu kommen die verbesserten Fahrleistungen: 220 Newtonmeter beschleunigen den Fiat in neun Sekunden auf 100 km/h – dafür braucht es beim Verbrenner schon die Abarth-Variante. Im Stadtverkehr erntete der Testwagen in Schweinchenrosa-Metallic manch verblüfften Blick, wenn er leise surrend von der Ampel lossprintete.

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Moderne Zeiten beim Infotainment

Im Innenraum sind beim Fiat 500 nun moderne Zeiten angebrochen. Er ist das erste Fiat-Modell mit dem neuen Infotainmentsystem Uconnect 5, das auf Android Auto basiert. Zentrales Bedienelement ist ein hochauflösender Touchscreen mit einer Bildschirmdiagonale von 10,25 Zoll, im Breitformat 16:9. Die zahlreichen, sehr klein dargestellten Symbole machen die Bedienung aber nicht einfach. Immerhin gibt es für die Klimatisierung ein eigenes Tastenfeld.

Das Platzangebot ist akzeptabel für einen Kleinstwagen, bei dem das Design wichtiger ist als die Raumausnutzung. Fahrer und Beifahrer sitzen auf bequemen, nur etwas zu kleinen Sitzen. Fondpassagiere sollten nicht deutlich über 1,50 Meter groß sein. Der Kofferraum mit 185 Litern reicht für den Wochenendeinkauf, aber das Mode-3-Ladekabel raubt Platz für eine weitere Einkaufstasche.

Die Sparvariante bietet nur 180 Kilometer Reichweite

Insgesamt setzt der Fiat 500 e im Feld der elektrischen Kleinstwagen vor allem mit seinem Design eigene Akzente. Technisch kann er aber mit allen Konkurrenten mithalten. Der konzeptionell vergleichbare Mini Cooper SE ist zwar viel dynamischer, bietet aber weniger Reichweite und ist bei einem Grundpreis von 32.500 Euro vor Förderung auch teurer.

Auf den ersten Blick ist der Fiat 500 e mit einem Grundpreis von 23.560 sehr viel günstiger. Doch zu diesem Preis gibt es nur eine leistungsreduzierte Sparvariante mit 23,8-kWh-Akku (Reichweite: 180 Kilometer nach WLTP). Der richtige Spaß beginnt bei 29.560 Euro. Nach Abzug der Förderung bleiben rund 20.000 Euro übrig – immer noch viel Geld für einen Kleinstwagen, aber dafür gibt es immerhin einen echten italienischen Designklassiker.

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