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Rolls-Royce Cullinan: Jetzt kommt's dick

| Autor: Andreas Wehner

Endlich ein Rolls-Royce, der auch im Gelände eine gute Figur macht! Ob der typische Luxusauto-Käufer das braucht, sei dahingestellt. Zumindest kann er es jetzt haben. Die Briten haben ihr SUV-Modell vorgestellt - und das beeindruckt nicht nur mit seiner Optik.

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(Bild: Rolls-Royce)

Jetzt hat auch Rolls-Royce sein SUV. Am Donnerstag hat der britische Luxushersteller den Cullinan erstmals präsentiert. Dass Rolls-Royce mit dem Auto Maßstäbe setzen will, zeigt schon der Name: Cullinan heißt der größte je gefundene Diamant. Mit 6,76 dürfte das Auto auch zu den größten Serienfahrzeugen gehören, die erhältlich sind. Auch optisch gilt: klotzen, nicht kleckern. Der Kühlergrill des Cullinan sucht seinesgleichen, das Heck erinnert mit seinem leichten Absatz an die wuchtigen Limousinen der Briten.

Unter der Haube steckt ein 6,75-Liter großer V12-Benziner mit 420 kW/571 PS, der mit einer achtstufigen Automatik kombiniert ist. Allradantrieb, Vierradlenkung und eine adaptive Luftfederung sollen dafür sorgen, dass der Cullinan auf jedem Untergrund und bei allen Bedingungen ohne Probleme unterwegs ist. „Effortless everywhere“ – mühelos überall lautet schließlich das Motto, das die Briten ihrem SUV-Modell von Anfang an zugeschrieben haben. Selbst Wasser soll kein Problem sein: Die Wattiefe beträgt 540 Millimeter.

Rolls-Royce Cullinan: Jetzt kommt's dick
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Damit sich die Passagiere nach der Fahrt durch Matsch oder Schnee beim Aussteigen nicht schmutzig machen, greifen die Türen so weit in den Schweller hinein, dass der Schmutz die eigentliche Türschwelle nicht erreicht. Zudem senkt sich das Fahrzeug zum Ein- und Aussteigen automatisch um 40 Millimeter ab.

Auch wenn der Cullinan als Selbstfahrer-Auto konzipiert ist, kann man sich auch wunderbar chauffieren lassen. Die Passagiere hinten sitzen höher als vorne. Als Alternative zur dreisitzigen Rückbank – die im Übrigen zum ersten Mal bei Rolls-Royce umklappbar ist – können Cullinan-Käufer zwei luxuriöse Einzelsitze bestellen, die einander leicht zugeneigt sind und durch eine Konsole getrennt sind. Darin ist ein Getränkeschrank mit Whisky- und Sektgläsern sowie Kühler untergebracht.

Zudem lässt sich in dieser Konfiguration die Passagierkabine durch eine Glasscheibe vom Gepäckraum abtrennen. Das soll für mehr Ruhe im Innenraum sorgen und die Temperatur dort auch bei geöffnetem Gepäckraum konstant halten. Der kann nämlich beim Cullinan auch schon mal länger offen sein: Auf Wunsch verfügt das Luxus-SUV über eine so genannte Viewing Suite. Sie besteht aus zwei Ledersitzen und einem Cocktailtisch, die auf Knopfdruck unter der geöffneten Heckklappe ausfahren. So kann man beispielsweise Sportveranstaltungen oder einfach nur den wunderbaren Ausblick in die Natur vom Fahrzeugheck aus genießen.

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Über den Autor

 Andreas Wehner

Andreas Wehner

Redakteur im Ressort Newsdesk bei »kfz-betrieb«